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Bad Belziger Klinikpersonal regelmäßig geschult

Nach der Überschwemmung Bad Belziger Klinikpersonal regelmäßig geschult

Starkregen hat unlängst zur Überschwemmung in der Reha-Klinik „Hoher Fläming“ geführt. Die Evakuierung von Patienten war jedoch nur kurzfristig nötig, berichtet Katrin T. Eberhardt. Wie die Verwaltungschefin erklärt, werden keine präventiven Übungen absolviert; aber das Personal ist für den Notfall geschult. Aktuell dauert die Schadensregulierung an.

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Katrin T. Eberhardt

Quelle: Maz/archiv

Bad Belzig. Vor zwei Wochen hatte der Starkregen im Hohen Fläming unter anderem eine Überschwemmung in der Reha-Klinik „Hoher Fläming“ zur Folge. Über die Auswirkungen gab Verwaltungschefin Katrin T. Eberhardt jetzt Auskunft.

Wie geht es den kurzzeitig evakuierten Personen?

Katrin T. Eberhardt : Den Patienten geht es gut. Alle, die wir nachts evakuiert haben, konnten wir am nächsten Morgen zurückholen. Sie waren pünktlich zu ihrer Therapie wieder im Haus, keine Behandlung ist ausgefallen.

Gab es schon mal vergleichbare Vorfälle?

Eberhardt : Nein. Das war eine wenig erfreuliche Premiere.

Wie groß ist der Schaden, was hat besonders gelitten?

Eberhardt : Die Fußbodenbeläge sind am stärksten in Mitleidenschaft gezogen. Sie müssen vollständig austrocknen und erst dann kann man genau sagen, ob der Boden ausgetauscht werden muss. Demzufolge können wir den Schaden noch nicht beziffern.

Kommen Versicherungen für das Malheur auf?

Eberhardt : Das wird derzeit im Detail noch geklärt.

Sind Handwerker schon beauftragt?

Eberhardt : Wir haben mit unseren Partnern aus der Region bereits Kontakt aufgenommen und parallel spontan Hilfe angeboten bekommen. Die Unternehmen sind involviert und beraten uns. Mit der Beauftragung von Leistungen warten wir, bis die Schadensaufnahme abgeschlossen ist.

Muss auf dem Gelände baulich etwas verändert werden oder war es schlicht ein besonderes Witterungsereignis?

Eberhardt : Es war schon ein besonderes Witterungsereignis. Wir stellen derzeit aber verschiedene Überlegungen an, wie wir in Zukunft ähnliche Schäden vermeiden können.

Werden solche Notlagen mit Probealarm oder ähnlichen Aktionen mit Personal und Patienten geübt?

Eberhardt : Das Personal wird regelmäßig im Rahmen des Notfallmanagements geschult. Allerdings führen wir keine Übungen mit unseren oft älteren Patienten durch, da sie häufig wechseln und ihre gesundheitliche Situation das in den meisten Fällen gar nicht zulässt. Bestimmte Notfallsituationen proben wir aber schon, etwa mit den Teuilnehmern an der Kinder-Rheuma-Rehabilitation.

Trotzdem ist alles vergleichsweise ruhig abgelaufen?

Eberhardt : Die freiwillige Feuerwehr war ja mit einem Großaufgebot vor Ort und hat hervorragende Arbeit geleistet, wofür wir uns nochmals herzlich bedanken. Sehr beeindruckt hat uns, dass die Bürgermeisterin Hannelore Klabunde-Quast (parteilos) am späten Abend noch zu uns kam. Als sie die Nachricht von dem Malheur erhalten hat, wollte sie sich selbst ein Bild und uns vor allem Mut machen.


Von René Gaffron

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