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Bad Belziger Stichwahl noch nicht amtlich

Bürgermeister auf dem Wege Bad Belziger Stichwahl noch nicht amtlich

Ehe der ehemalige „Keimzeit“-Musiker Roland Leisegang tatsächlich dem Ergebnis der Stichwahl folgend den Chefposten im Rathaus Bad Belzig beziehen kann, braucht es noch einige amtliche Schritte. Derweil die Klärung dieser Personalie zwei neue Lücken reißen wird.

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Von Ortschef René Zarbock bekam Leisegang einen Glückwunsch – oder ein Denkzettel?

Quelle: Dirk Fröhlich

Bad Belzig. Ehe Roland Leisegang tatsächlich den Chefsessel im Rathaus von Bad Belzig einnehmen wird, sind noch einige Formalien zu erfüllen. Zuerst muss der Wahlausschuss das Ergebnis der Stichwahl vom Sonntag bestätigen. Das Gremium berät am heutigen Dienstagabend im Bürgerhaus am Marktplatz. Der parteilose Bewerber aus Lütte hatte mit 65,3 Prozent die klare Mehrheit errungen. Hendrik Hennig (SPD) konnte 34,7 Prozent der Stimmen auf sich vereinen.

Gegen das Resultat kann theoretisch während der 14-tägigenn Bekanntmachungsfrist noch Einspruch eingelegt werden. Mitunter wird von unterlegenen Kandidaten nochmaliges Auszählen verlangt, wenn knappe Abstände vorliegen. „Davon ist bei der bestehenden Sachlage jedoch nicht auszugehen“, sagt Heinz Friese. Der Wahl- und Hauptamtsleiter wird vielmehr parallel noch diese Woche ein Schreiben an Roland Leisegang senden und ihn offiziell informieren. Nimmt er im Verlauf von sieben Tagen die Wahl an, steht lediglich noch der formelle Beschluss der Stadtverordneten aus. Voraussichtlich in einer außerordentlichen Sitzung am 14. November kann die Gültigkeit des Urnenganges endgültig vom Parlament bestätigt werden. Würde Roland Leisegang ablehnen, wäre die Wahl ungültig und sie müsste wiederholt werden.

Die Übernahme der Geschäfte als Stadtoberhaupt soll aber planmäßig am 1. Dezember erfolgen, Dann wechselt Hannelore Kllabunde-Quast (parteilos) in den Ruhestand.

Bis dahin wird der in Kuhlowitz ansässige Arbeits- und Ausbildungsförderungsverein Potsdam-Mittelmark noch keinen neuen Geschäftsführer gefunden haben. Diesen Posten hat Roland Leisegang seit 1. November 2012 bekleidet. „Die Ausschreibung der Stelle wird vorbereitet“, erklärte Eveline Vogel auf MAZ-Anfrage. Nach dem Ausgang der ersten Wahlrunde im September habe sich der Vorstand mit der nahenden Problematik befasst. „Mit der offenen Personalie hat der Verein wieder einmal eine schwierige Situation zu meistern“, sagt die Vorsitzende.

Eine weitere Lücke wird im Ortsbeirat Lütte entstehen. Das bei der Kommunalwahl 2014 errungene Mandat dort muss Roland Leisegang zum 30. November abgeben. Einen Nachrücker gibt es für ihn als Einzelbewerber nicht. Theoretisch reicht es, wenn Ortsvorsteher René Zarbock und Herbert Grüneberg das Gremium bilden würden. Praktisch ist es so, dass der langjährige Dorfchef schon längere Zeit nicht mehr an Sitzungen teilgenommen hat Es ist ein offenes Geheimnis, dass sein Verhältnis zum aktuellen Amtsinhaber angespannt ist. Soll es in dem 420-Einwohner-Ort nicht Verhältnisse wie diesen Sommer in Borne geben, wären womöglich Rücktritte und Neuwahlen im nächsten Jahr die Lösung.

Von René Gaffron

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