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Potsdam-Mittelmark Bad Belziger Supermarkt will wachsen
Lokales Potsdam-Mittelmark Bad Belziger Supermarkt will wachsen
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10:21 14.11.2016
Derzeit herrscht viel Leerstand im Klinkengrund-Einkaufszentrum, das wieder attraktiver werden soll.  Quelle: Thomas Wachs
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Bad Belzig

 Die Norma-Filiale in der Kur- und Kreisstadt will ihre Verkaufsfläche vergrößern. Wohlgemerkt innerhalb des Gebäudes, in dem sie seit 16 Jahren als Mieterin etabliert ist. Damit soll die Modernisierung des Einkaufszentrums im Wohngebiet Klinkengrund an sich einher gehen.

Der städtische Ausschuss für Bau und Planung, Wirtschaft und Finanzen soll das Vorhaben am Montagabend debattieren. Denn es wird wohl lediglich gemäß eines Bebauungsplanes und nach der Überarbeitung des sieben Jahre alten Einzelhandelskonzeptes zu realisieren sein, wie unlängst bei der Vorstellung zu erfahren war.

Verkaufsfläche nicht mehr zeitgemäß

Wie es heißt, entspreche der Supermarkt schon lange nicht mehr den Anforderungen der heutigen Zeit. Das betrifft vor allem die Fläche von lediglich 688 Quadratmetern. Deshalb sollen jetzt rund 250 000 Euro investiert werden, um Fußboden und Decken, aber auch Regale und Kühltechnik auszutauschen. „Mit der geplanten Erweiterung auf 1000 Quadratmeter sollen die Waren kundenfreundlicher präsentiert werden“, sagt Ingo Franke. Eine signifikante Aufstockung des Sortiments sei dabei nicht vorgesehen, wie der regionale Entwicklungschef der Handelskette erklärt und damit versucht, Befürchtungen der Gewerbetreibenden aus dem Zentrum zu zerstreuen. Vielmehr verweist er auf den zunehmenden Raumbedarf für Leergutannahme und -lager sowie die Kassenzonen.

Bewegung im Einzelhandel

Die Rewe-Gruppe will einen 1000-Quadratmeter-Markt neben der Lidl-Filiale in der Kur- und Kreisstadt errichten. Die Aufstellung eines Bebauungsplans zu dem Zweck soll am Montagabend ebenfalls von den Parlamentariern erörtert werden.

Am Busbahnhof ist die Erweiterung des Edeka-Marktes geplant, wo sich Penny zurückgezogen hat. Die Signale, dass sich Handelskette und Bauaufsicht ohne langwierigen Rechtsstreit einig werden, sind dem Vernehmen nach gestiegen.

Die Aldi-Niederlassungen in Bad Belzig soll demnächst Annahmestelle des Dienstleistungszentrums von Fliedners Wohn- und Werkstätten werden.

Platz genug gibt es augenscheinlich am einstigen Standort der Brandenburgischen Konsumgenossenschaft, die dort bis in die 90er-Jahre ihren lokalen Verwaltungssitz hatte und nach der Jahrtausendwende noch ein „Trend“-Kaufhaus an der Stelle betrieb. Inzwischen besteht unter dem Dach neben dem Lebensmittelmarkt lediglich noch eine Niederlassung des Dänischen Bettenlagers. Die Schlecker-Drogerie, das Blumen-Geschäft sowie der Fleisch- und Backwarenverkauf stehen schon seit langem leer und wirken wenig einladend, Doch soll nicht allein mit der Ansiedlung eines Textilhändlers auf 230 Quadratmetern – in Rede steht NKD – die Attraktivität der Einrichtung erhöht werden.

Neuer Eingangsbereich geplant

Obendrein geht es um die bauliche Veränderung an der Front zur Erich-Weinert-Straße. Demnach soll die Passagen-Erschließung vom Giebel aus aufgegeben, dafür ein Eingang gegenüber der Bushaltestelle geschaffen und obendrein die Fassaden-Ansicht aufgewertet werden, wie Sebastian Leidinger berichtet. Er ist der Projektentwickler, kennt Bad Belzig nach eigenem Bekunden gut und hat in Berlin einen Investor gefunden. Jener ist neuerdings Eigentümer der Immobilie,die er nach zehn Jahren der Zwangsverwaltung beim Amtsgericht ersteigert hat und deren Fortbestand sichern will.

Von René Gaffron

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