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Potsdam-Mittelmark Bad Belziger buchen lieber sicher
Lokales Potsdam-Mittelmark Bad Belziger buchen lieber sicher
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00:31 24.08.2015
Jaqueline Hendriks zieht es nach Fernost Quelle: Tobias POTRATZ
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Bad Belzig

Sorglos im All-inclusive-Club bunte Cocktails schlürfen, hier und da mal ein Kurztrip für das Kulturgewissen und vor allem einfach nur mal abschalten – so wünschen sich viele Fläminger ihren Sommerurlaub. Und so sieht er wohl auch häufig in diesen Ferien aus. Doch in den Zeiten politischer und religiöser Konflikte und skrupelloser Terroranschläge auf Urlaubshochburgen, geht dem einen oder anderen sein Lieblingsurlaubsland bei der Buchung nicht mehr so leicht über die Lippen.

Abraten von Krisenregionen

Nach den jüngsten Terroranschlägen im tunesischen Sousse Anfang Juli, bei dem 38 Menschen von Amokläufern kaltblütig am Strand erschossen wurden, und den Bombenanschlägen von Bangkok, bei denen ebenfalls zahlreiche Menschen starben, raten die hiesigen Reisebüros von Urlaubsreisen in die genannten Krisenregionen ab. „Tunesien wird bei uns ohnehin wenig gebucht. Aber wenn, dann raten wir zu einem anderen Reiseziel“, sagt Irina Klassen vom Bad Belziger Reisebüro Gröschel. Ähnlich sieht es Nicole Biniok im Reisebüro Habdank: „Es sind mittlerweile auch Regionen betroffen, die wir bislang als sicher eingestuft hatten. Jetzt liegt es auf der Hand, dass wir Reisen dorthin nicht empfehlen können.“

Auch in Bezug auf so beliebte Urlaubsländer wie die Türkei, die im Syrienkonflikt verwickelt ist, und Griechenland, welches seit Jahren in einer tiefen Finanzkrise steckt, sinkt beim einen oder anderen die Reiselust. Hier geben die Reisebüros jedoch Entwarnung und vermitteln nach wie vor viele Trips. Die türkische Urlaubsregion um Side sei weit genug vom Krisenherd entfernt und auch die Finanzkrise würden viele Urlauber in Griechenland gar nicht bemerken, so Nicole Biniok.

Fernreisen nehmen wieder zu

Griechenland, Türkei, Spanien? Wo viele ihre Ferien verbringen, darum macht Jacqueline Hendriks aus Potsdam einen großen Bogen. „Mich zieht es immer in die Ferne. Ich habe einen starken Drang fremde Kulturen und Landschaften zu erleben, die ich in Europa nicht zu sehen bekomme“, sagt sie. Zu ihren Lieblingsländern gehören daher vor allem Staaten in Südostasien und Australien. „Mich zieht es immer stark in die Ferne. Kurz nach dem Abi war ich in Australien und danach mehrfach in Thailand“, berichtet sie. Doch bei aller Reisefreude steht auch für sie die Sicherheit im Vordergrund. „Die ist mir bei meinen Reisen sehr wichtig. Sowie ich da Zweifel habe, verzichte ich lieber auf ein großes Abenteuer“, sagt die 25-jährige.

„Die Fernreisen nach Südostasien oder auch Kuba haben in letzter Zeit wieder etwas zugenommen“, bestätigt auch Irina Klassen. Vor allem die Dominikanische Republik ist ihrer Erfahrung nach bei den Kunden aus Bad Belzig und Umgebung als Fernziel sehr beliebt.

Doch egal wohin die Reise auch geht. In einem Punkt sind sich alle Experten und Reisefreudige einig: Sicherheit geht vor Abenteuer. Ein Lied davon singen kann auch Reisevermittler Norman Graf aus Niemegk. „Sobald extremistische Übergriffe durch die Medien bekannt werden, versuchen viele, ihr schon gebuchten Reisen zu anderen Zielen umzubuchen.“ Bis zu 80 Prozent der Reisen in die betroffenen Regionen seien davon betroffen. Die Wünsche der Urlauber leitet er an die entsprechenden Reiseveranstalter weiter, die in der Regel kulant reagieren. In Ländern, für die das Auswärtige Amt eine Reisewarnung herausgegeben hat, sind sie sogar dazu verpflichtet.

Von Tobias Potratz

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