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Bärbel Schüler wird mit Medaille geehrt

Niemegk Bärbel Schüler wird mit Medaille geehrt

Die Niemegker Stadtverordnete Bärbel Schüler ist mit der Medaille des Brandenburger Landtags geehrt worden. Vorgeschlagen worden war sie von Mitgliedern der Fraktion BVB/Freie Wähler. Bei aller Freude über die Ehrung würdigt Bärbel Schüler aber auch die Arbeit all jener, die tagtäglich ehrenamtlich tätig sind – und dafür viel zu wenig zurück bekommen.

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Landtagspräsidentin Britta Stark (l.) mit der Preisträgerin Bärbel Schüler (Niemegk) und dem Abgeordneten Péter Vida.

Quelle: Fabian Schellhorn

Niemegk. Die Niemegker Stadtverordnete Bärbel Schüler (BVB/Freie Wähler) ist mit der Medaille des Brandenburger Landtags für Verdienste um das Gemeinwesen ausgezeichnet worden. Vorgeschlagen worden war sie von Mitgliedern der Fraktion.

„Seit Jahren setzt sich Bärbel Schüler für ihre Heimatstadt Niemegk ein“, sagte Landtagsmitglied Péter Vida in der Laudatio. „Ihr großes Ziel ist es, der Stadt eine lebenswerte Zukunft zu geben.“ Dafür habe Schüler in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe von Aktivitäten angestoßen: Angefangen vom Einsatz im Bereich der Jugendarbeit im ländlichen Raum, über den Erhalt von Kultur- und Freizeiteinrichtungen bis hin zum persönlichen Einsatz beim Werben um die Zuwanderung junger Familien in die Stadt.

In diesem Zeichen steht auch Schülers ehrenamtliche Arbeit in der Kommunalpolitik. Sie ist Mitglied in der Stadtverordnetenversammlung, im Amtsausschuss und im Bau- und Wirtschaftsausschuss. Außerdem organisiert Bärbel Schüler regelmäßig Begegnungsnachmittage für Senioren.

Die Freude war groß, als sie von ihrer Ehrung erfahren hat, sagt Bärbel Schüler. Geahnt hat sie nichts – die Überraschung ist also geglückt. „Die Übergabe der Medaille war emotional und ergreifend – ich war eine der Letzten, die nach vorne geholt wurden.“ Auch alle anderen Geehrten leisten tolle Arbeit, sagt die Ruheständlerin.

Schüler selbst will stetig an den Sachen dranbleiben, die sie bereits angeschoben hat – neue Projekt sind aber dennoch nicht ausgeschlossen. Dass das Interesse junger Familien wächst weiter ländlich zu leben, sei spürbar. „In einer Stadt wie Berlin ist es als Paar oder Alleinstehender schön – aber weniger für Familien“, sagt Bärbel Schüler. Niemegk beispielsweise punkte mit einer super Schule, dem vielfältigen Vereinsleben oder auch dem Schwimmbad. „Welcher Ort kann sich das schon noch leisten – wir können wirklich froh sein, dass wir René Hoffmeister haben.“

Das ganze gesellschaftliche Leben in der ländlichen Region bestehe aus Ehrenamt. „Jedem muss sein Engagement angerechnet werden – auch denjenigen, die im Sportverein, beim Theater oder in der Betreuung älterer Menschen aktiv sind.“ Das Ehrenamt werde viel zu sehr unterschätzt und viel zu wenig gewürdigt, sagt Schüler.

Insgesamt 30 Menschen, die Herausragendes für Brandenburg geleistet haben, hat Landtagspräsidentin Britta Stark (SPD) geehrt. Die Geehrten haben sich beispielsweise bei Kultur- und Freizeitangeboten, bei der Feuerwehr, im Naturschutz, in der Notfallseelsorge oder als Hospizbegleiter eingesetzt.

Von Josephine Mühln

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