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Neue Hoffnung für Aufzug im Bahnhof

Neuseddin Neue Hoffnung für Aufzug im Bahnhof

Der Bahnhof Seddin in Neuseddin ist einer der letzten Stationen im Land Brandenburg, die noch nicht barrierefrei zu erreichen sind. Jetzt besteht Hoffnung, dass Personalaufzüge im Bahnhofsgebäude eingebaut werden könnten. Bislang scheiterte dieses Vorhaben an der mangelnden Zahl an Fahrgästen, die an diesem Bahnhof ein- und aussteigen.

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Der Bahnhof Seddin in Neuseddin ist einer der letzten in Brandenburg, die noch nicht barrierefrei zu erreichen sind.

Quelle: Archiv

Neuseddin. Für Personenaufzüge im Bahnhof Seddin in Neuseddin gibt es offenbar neue Hoffnung. Das bestätigte Seddiner Sees Bürgermeister Axel Zinke (parteilos) auf MAZ-Nachfrage. Der Bahnhof gehört zu den letzten Stationen in Brandenburg, die noch nicht barrierefrei sind.

Um den Einbau von Personenaufzügen vom Bund finanziell gefördert zu bekommen, müssen nach Angaben der Bahn mindestens 1000 Fahrgäste täglich am Bahnhof ein- und aussteigen. Wird diese Zahl nicht erreicht, kann das Land einen Lift finanziell unterstützen, so Zinke. Vor etwa sechs Jahren hatte der Bürgermeister den damaligen Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD) schon einmal darauf angesprochen. Seinerzeit hatte der Minister erklärt, solch ein Projekt sei nicht vor 2017/2018 möglich.

Aufgrund der Länge des Weges und des Neigungswinkels könne der Bahnhof alternativ nicht mit einer Rampe ausgestattet werden, sagt der Bürgermeister. Die Schräge könne nicht normgerecht angelegt werden. Auch Spurrinnen an den Treppenrändern für Fahrräder und Kinderwagen seien wegen des steilen Aufstiegs nicht machbar.

Die Personenaufzüge sollen in früheren Abstell- beziehungsweise Toilettenräumen des Bahnhofs installiert werden. In den nächsten Wochen will Zinke mit der Bahn konkret darüber sprechen. Im günstigsten Fall könnten die Aufzüge in etwa zwei bis drei Jahren eingebaut werden, hofft er.

Von Heinz Helwig

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