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Bahnhof Wilhelmshorst wird barrierefrei

2,3 Millionen Euro fließen Bahnhof Wilhelmshorst wird barrierefrei

Jahrelang haben die Wilhelmshorster vergeblich um einen barrierefrei zugänglichen Bahnhof gekämpft, jetzt klappt es doch noch. Die Station, in der ein Fußgängertunnel mit vielen Stufen am Ein- und Ausgang zu den Bahnsteigen führt, profitiert von einem Programm des Bundesverkehrsministeriums, das speziell für kleine Bahnhöfe aufgelegt wurde.

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Der Fußgängertunnel führt zu den Bahnsteigen. Das Problem sind die Stufen an den Ein- und Ausgängen, die nicht nur für Rollstuhlfahrer eine schwer zu nehmende Hürde sind.
 

Quelle: Bernd Gartenschläger

Wilhelmshorst.  Wilhelmshorst bekommt einen barrierefreien Bahnhof. Wie von der Bundestagsabgeordneten Andrea Wicklein (SPD) zu erfahren war, hat das Bundesverkehrsministerium dafür jetzt den Förderzuschlag gegeben. Der Bahnhof gehört damit zu bundesweit 108 kleineren Stationen, die vom Modernisierungsprogramm des Ministeriums profitieren. Der Bahnhof Saarmund wurde nicht bedacht. Nicht gefördert werden beispielsweise auch die Bahnhöfe Baruth, Großbeeren und Thyrow (Landkreis Teltow-Fläming).

Die für eine Förderung ausgewählten Bahnhöfe sollen bis 2018 barrierefrei umgebaut werden. Die Kosten teilen sich laut Wicklein Bund und Länder. Für den Bahnhof Wilhelmshorst stehen 2,34 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Wilhelmshorster hatten jahrelang um die Barrierefreiheit gekämpft. Die Deutsche Bahn wollte diese Aufgabe nicht leisten, weil der Ort mit 850 Ein- und Aussteigenden pro Tag unter der 1000er Grenze lag. Der Fußgängertunnel, der zu den Bahnsteigen führt, blieb daher wegen der vielen Stufen am Ein- und Ausgang nicht nur für Rollstuhlfahrer eine schwer zu nehmende Hürde.

 Wicklein sieht auch bei den Bahnhöfen großen Bedarf, die nicht zum Zuge gekommen sind. „Hier muss vom Bundesverkehrsministerium nachgelegt werden“, sagte sie. Die vom Bundesverkehrsministerium insgesamt eingeplanten 80 Millionen Euro seien einfach zu wenig und konnten nur für relative wenige Stationen in Deutschland ausreichen.

Von Jens Steglich

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