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Potsdam-Mittelmark Bald 30 000 Mittelmärker im Sportverein
Lokales Potsdam-Mittelmark Bald 30 000 Mittelmärker im Sportverein
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00:17 19.05.2016
Sportliches Treuenbrietzen: hier beim Volleyballturnier. Quelle: MAZ/Archiv
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Bad Belzig

Die 238 Sportvereine zwischen Havel und Fläming haben nach wie vor Konjunktur. Sie können jedenfalls Jahr für einen Mitgliederzuwachs verzeichnen. Aktuell gibt es 28097 organisierte Sportler; 2015 waren es noch 27033. Sie sind in nicht weniger als 42 Sportarten aktiv. Das hat Thomas Bottke jüngst im Ausschuss für Bildung und Kultur des Kreistages Potsdam-Mittelmark bilanziert. „Die magische Zahl von 30000 Euro ist nicht unerreichbar“, schätzt er ein.

Wie der Sportbund-Geschäftsführer mitgeteilt hat, sind damit schon jetzt 13,5 Prozent aller 208 000 Einwohner in einem Sportverein organisiert. Das ist ein Prozent über dem Durchschnitt des Landes Brandenburg, was darauf schließen lässt, dass der Zulauf nicht nur mit der steigenden Einwohnerzahl zu begründen ist. Vielmehr ist der Anteil von Kindern und Jugendlichen (bis 21 Jahre) mit 40 Prozent erheblich und taugt zumindest nicht als negatives Beispiel für den demografischen Wandel, sondern gilt als Ausweis der Fürsorge für den Nachwuchs. Während das mittlere Alter stabil vertreten ist, legen die reifen Semester zu. Wohl eine Folge der zunehmend unterbreiteten Gesundheitssportangebote.

Kreistagsausschuss für Budgetaufstockung

Dies zeigt nicht zuletzt Wirkung beim Budget des Kreissportbundes Potsdam-Mittelmark. Es war zwar erst ab 2013 (seinerzeit ging es noch um 25889 Mitglieder) zwar von 200 000 auf 250 000 Euro erhöht worden. Doch steigt der Bedarf vor allem, um Wettkampf-, Nachwuchsförderung sowie Übungsleiterasubildung und -entschädigung zu bestreiten. Gleichwohl es sich vergleichsweise um Anerkennungen handelt, die beispielsweise die mehr als 1800 lizenzierten Betreuer hierzulande erhalten, musste die finanzielle Unterstützung von Sportfesten und ähnlichen Veranstaltungen bereits eingestellt werden.

„Dabei sind auch solche Initiativen wichtig, um die Leute zu binden“, sagte Roland Büchner (Freie Bauern und Bürger) aus Ferch. Gleichwohl Martin Köhler (Bündnis 90/Die Grünen) nicht gegen die erneute Erhöhung des Budgets um 50 000 Euro war, unterstrich er, dass es den meisten Ehrenamtlichen gar nicht ums Geld gehe. Wohl aber müssten sie die nötige Zeit finden, um den Trainings- und Wettkampfbetrieb abzusichern. Mithin fehlt es zuweilen an der Ausstattung mit Sportstätten und -geräten. Dementsprechend ist Fachbereichsleiter Thomas Schulz beauftragt, in der Haushaltsplanung für 2017/18 die Interessen der Sportvereine entsprechend zu vertreten.

Treuenbrietzen mit besten Werten

Jene mühen sich in Treuenbrietzen offensichtlich am besten. Zumindest sind dort sogar fast 21 Prozent der Einwohner im Sportverein organisiert. Kooperationen mit den Schulen, wo Sportabzeichen abgelegt und Wettbewerbe wie „Jugend trainiert für Olympia“ besetzt werden, sind ein Grund dafür – außerdem die Vielfalt des Angebots, wie Thomas Bottke lobt. Zum Vergleich: Die Gemeinde Beetzsee liegt bei nur sechs Prozent organisierter Sportler in ihren Vereinen, was allerdings mit der Sogwirkung der Offerten in Brandenburg/Havel zu tun haben dürfte.

Von René Gaffron

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