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Bananen an Beelitzer Staude

Sensation im Wintergarten: Bananen an Beelitzer Staude

Aus einem kleinen Ableger wurde ein Riese. Bei Christel Göpel in Beelitz trägt jetzt zum ersten Mal eine 2,70 Meter hohe Bananenstaude Früchte. Die Hobby-Gärtnerin freut sich schon auf die Ernte.

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Wintergarten-Wunder: Christel Göpel an ihrer opulenten Bananenstaude, die erstmals reichlich Früchte trägt.

Quelle: Christel Köster

Beelitz. Normalerweise kommen sie im tropischen bis subtropischen Asien und im westlichen Pazifikraum vor – die Bananen. Per Schiff geht’s dann nach Europa in die Supermärkte. Christel Göpel in Beelitz hat es jetzt besser: Sie steht mit großen Augen vor der ersten Ernte ihrer eigenen Bananen. Die Staude ragt inzwischen 2,70 Meter hoch ins Dach des Wintergartens. Die vielen Früchte stehen grün und prall nach oben. Die rosafarbenen Blütenstände hängen kopfüber nach unten. „Jeden Tag schauen wir uns die Entwicklung der Bananen an und sind sehr stolz auf unseren Zuwachs im Wintergarten“, erzählt Christel Göpel der MAZ. Als „treue Leser der Zeitung“ wollten sie und ihr Mann Siegfried Dudek (68) die kleine Sensation auch anderen Menschen kund tun. Die Nachbarn waren natürlich längst drüben. „Die Zeitung ist und bleibt ein guter Begleiter in unserem Alltag und wir freuen uns immer, wenn Gartenideen oder Tipps und Ratschläge zu lesen sind“, so die 66-Jährige. Und wie schaffte sie selbst das kleine Bananen-Wunder?

Vor fünf Jahren hatte die Beelitzerin einen Ableger einer Bananenpflanze eingetopft, den Setzling „gehegt und gepflegt“ und sich immer wieder gewünscht, „irgendwann will ich Bananen kriegen“. Da das Paar seit zwei Jahren einen Wintergarten hat, stellte es die Pflanze über den Sommer nicht mehr raus, denn „der Wind hat die großen schönen Blätter immer so zerfleddert“. So blieb die Staude im Glashaus und genoss dort winters Temperaturen um die 16 bis 18 Grad Celsius und sommers gute 30 Grad. Im Sommer bekam sie täglich zwei Wassergaben, im Winter je nach Temperatur jeden zweiten Tag eine. „Ab und zu bekam sie ganz normalen Flüssigdünger und hin und wieder Pferdemist“, berichtet die Frau mit dem Grünen Daumen. Und obwohl manche Leute lächeln, wenn sie hören, dass jemand mit seinen Pflanzen spricht, steht auch die Beelitzerin zu dem Dialog zwischen Frau und Flora. Vom Februar-Urlaub in der Karibik brachte Christel Göpel ein Foto einer prächtigen Bananenstaude mit und „zeigte“ es ihrer Staude mit der Bitte: „So musst du auch werden“. Offenbar hat’s gewirkt. Ab Mitte Juli tat sich was an der Staude mit einem Stammumfang von 60 Zentimetern. Blätter fielen und dann wuchs ein Fruchtring nach dem anderen. „Wir haben gestaunt und konnten es kaum glauben“, sagt Christel Göpel mit dem Grünen Daumen. Sie kümmert sich um die Zimmerpflanzen, während Siegfried Dudek den Garten in ein Pflanzenreich verwandelt hat.

Jetzt warten die Beelitzer darauf, die eigenen Bananen ernten und essen zu können: „Ich hoffe, sie werden gelb und schmecken auch“, so Christel Göpel.

Von Claudia Krause

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