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Potsdam-Mittelmark Band der Solidarität von Bad Belzig nach Berlin
Lokales Potsdam-Mittelmark Band der Solidarität von Bad Belzig nach Berlin
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00:35 01.11.2015
Der Schal verbindet die Generationen im Landtag Brandenburg. Quelle: Lothar Rölleke
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Potsdam

Das bunte „Band der Solidarität“, an dem rund 200 Menschen aus allen Generationen rund ein Jahr lang emsig gestrickt hatten, vereinte am Mittwochnachmittag im Innenhof des Potsdamer Landtages Gründungsmitglieder der Volkssolidarität (VS) aus Potsdam-Mittelmark, Abgeordnete, Gewerkschaftsvertreter und Kinder, die in Einrichtungen des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes betreut werden. Anlass für dieses Treffen war der 70. Jahrestag des Gründung, der mit einer Festveranstaltung des Landesverbandes Brandenburg begangen worden war.

Das eigentlich zu dem Anlass als 70-Meter-Schal geplante Strickerzeugnis ist ein Projekt der Handarbeitsgruppe in Bad Belzig unter Leitung von Karola Benke, das nun seinen vorläufigen Abschluss fand. Dafür wurde nicht nur in Bad Belzig mit flinker Nadel gestrickt, sondern auch in vielen anderen Ortsgruppen sowie in aller Öffentlichkeit: auf Märkten oder bei Heimatfesten.

Ursprung im Jahr 2014

Da bekam es schnell Überlänge. „Die älteste Teilnehmerin war über 90 Jahre alt, die jüngste erst sechs“, berichtete Karola Benke. Nicht nur das Altersspektrum ist breit. Auch hat die Cheforganisatorin, die von Ehemann Klaus tatkräftig unterstützt wird, zahlreiche Anekdoten in einer Dokumentation zusammengefasst und erinnert sich mehr denn je an viele herzliche Begegnungen.

Seinen Ursprung hatte die Initiative 2014, als ein „Schal der Generationen“ Landrat Wolfgang Blasig (SPD) beim Neujahrsempfang zu Jahresbeginn im Fläming-Gymnasium übergeben wurde. Allerdings war das Band, das dem Parlament überreicht wurde, nur 20 Meter lang. Ein weiteres Teilstück samt einer Dokumentation bekommt der Bundesverband der Volkssolidarität in Berlin.

Insgesamt erbrachte die Strickaktion 462 laufende Meter, die etwa 59 Kilogramm auf die Waage bringen würden. Ein schönes Präsent allemal. Da wohl niemand einen so langen Schal um den Hals tragen oder irgendwo aufhängen kann, sind die fleißigen Strickfeen aus der Kur- und Kreisstadt dabei, große Teilstücke zu kleinen Sitzhockern zu verarbeiten. Die ersten ansehnlichen Exemplare sind bereits fertig. Sie sollen dann Kindereinrichtungen gespendet werden. „Mit dieser Arbeit werden wir wohl bis in die Adventszeit hinein beschäftigt sein“ meinte Karola Benke.

Von Lothar Rölleke

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