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Barbara Neupauer ist die Super-Lehrerin

Nett, hilfsbereit und hübsch Barbara Neupauer ist die Super-Lehrerin

Als Lehrer oder Lehrerin bei den eigenen Schülern beliebt zu sein, ist eine Kunst. In den meisten Fällen sehen – vor allem pubertierende – Kinder denjenigen, der an der Tafel steht, als ihren natürlichen Feind an. Bei Barbara Neupauer ist das ganz anders: Die Paukerin an der Oberschule Brück zählt zu den beliebtesten Lehrern im Land.

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Barbara Neupauer zwischen ihren Schülern. Die Pädagogin ist eine der beliebtesten ihrer Zunft.

Quelle: Johanna Uminski

Brück. Aufgeregt wuseln die Schüler durch die Gänge der Brücker Oberschule. Einige schauen genervt, gelangweilt oder erschöpft. Besonders aufregend ist es für die Zehntklässler, denn sie schreiben heute ihre Abschlussarbeit in Englisch. Doch egal wie hektisch oder aufregend der Schulalltag ist, Barbara Neupauer hat immer ein Lächeln und eine freundliche Begrüßung für die Schüler parat. Ihre positive Ausstrahlung und ansteckende Art spricht Schüler und Lehrerkollegen sofort an. Egal, in welchem Gemütszustand die Schüler sind – bei der Sportlehrerin Neupauer können die Oberschüler nicht anders und grüßen sofort freundlich zurück. Kein Wunder, dass die Brückerin dieses Jahr mit dem Brandenburgischen Lehrerpreis ausgezeichnet wurde.

Die Sportlehrerin kommt bei den Schülern sehr gut an. „Sie ist sehr nett, hilfsbereit und sehr hübsch“, sagt die 13-jährige Mala. Vor allem aber habe Barbara Neupauer immer sehr viel Geduld mit den Kindern, betont die Achtklässlerin weiter. „Sie ist die beste Lehrerin von allen.“ Dass sie die Schüler immer zu motiviert weiß und Spaß verstehe, das findet die 14-jährige Sophie super. Den Preis habe die Lehrerin verdient. „Sie engagiert sich sehr für die Schule und Schüler“, betont die Schülerin.

Die Landesauszeichnung wurde in diesem Jahr zum fünften Mal verliehen. Damit sollen Lehrer geehrt werden, die sich weit über ihre reguläre Unterrichtsverpflichtung hinaus für ihre Schüler engagieren. Die Vorschläge kamen von Schülern, Eltern, Lehrkräften sowie Schulträgern. Die staatlichen Schulämter trafen eine Vorauswahl. Eine Jury des Bildungsministeriums mit Vertretern des Landesschüler- und Landeselternrates entscheiden sich für einen Preisträger pro Landkreis und kreisfreie Stadt.

Zur Person

Barbara Neupauer ist 1957 in Burgkemnitz (Sachsen-Anhalt) geboren. Das Abitur bestand sie mit einem Notendurchschnitt von 1,3.

In Brück ist sie seit 1990. An der Oberschule unterrichtet sie Sport, Geografie und LER.

Wünsche für die Zukunft? „Dass unsere Schule eine Gesamtschule wird“, sagt Barbara Neupauer.

Es seien aber nicht nur die Geduld, Fröhlichkeit und Hilfsbereitschaft von Barbara Neupauer, die die Kinder beeindruckt. „Sie geht auf die Vorschläge der Schüler im Sportunterricht ein“, die 13-jährige Hanni. Sie mache aus einer Situation immer das Beste, lobt die 14-jährige Annelie ihre Sportlehrerin. „Sie ist eine einzigartige Lehrerin.“ Ihr Unterricht gehe nicht immer nur nach Lehrplan, sondern erlaube auch die Umsetzung von Wünschen der Schüler, sagt Annelie.

Deutschlehrerin Jane Lanzendorfer lobt ebenfalls die Gewinnerin in höchsten Tönen. „Sie ist immer motiviert, gut gelaunt, engagiert und zeichnet sich durch ihr Durchhaltevermögen aus.“ Und auch Schulleiter Bernd Eschholz schätzt seine Mitarbeiterin sehr. „Frau Neupauer ist eine sehr einsatzbereite Kollegin, die an den schulischen Entwicklungen im besonderen Maße interessiert ist.“ Ihr Unterricht sei fundiert und werde von den Schülern gut angenommen, unterstreicht der Brücker Schulleiter.

Der smarten Sportlehrerin mit den wachen Augen und der sportlichen Figur sei die Aufmerksamkeit um ihre Person seit dem Preisgewinn etwas unangenehm. Natürlich freue sich die Brückerin über den Gewinn. „Aber das ist ein Gemeinschafts-, kein Einzelpreis – alleine hätte ich das nicht bestanden“, sagt die 59-Jährige bescheiden. Über die Nominierung durch die Schulleitung wusste die Brückerin zunächst nichts. „Irgendwann sagte mein Chef, dass ich demnächst Post bekommen werde“, erzählt Neupauer.

Die besondere Anerkennung erreichte die Oberschule in Brück bereits zum zweiten Mal. „Die Schule hat super Arbeitskollegen und ist innovativ“, sagt die Sportlehrerin. Neben dem normalen Schulalltag biete die Ganztagsschule den Schülern vielfältige außerschulische Projekte an, fördere sozialen Kompetenzen der Schüler und biete Anti-Mobbing-Konzepte an.

Von Johanna Uminski

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