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Barrierefreie Wohnungen für Stahnsdorf

Zustimmung erteilt Barrierefreie Wohnungen für Stahnsdorf

Der Weg für neue Wohnungen für Senioren und Menschen mit Behinderungen an der Wilhelm-Külz-Straße ist bereitet. Die Gemeindevertreter stimmten der nötigen Änderung des Bebauungsplans zu und gestatten so die Viergeschossigkeit.

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Die Vorderansicht der künftigen Wohnhäuser.

Quelle: Pro & Contra Immobilien

Stahnsdorf. Gute Nachricht für Senioren und Menschen mit Behinderung in Stahnsdorf: Für sie wird das Angebot an barrierefreien Wohnungen künftig erweitert. Der Projektentwickler Pro & Contra Immobilien möchte in der Wilhelm-Külz-Straße barrierefreie Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen errichten. Das teilte die Gemeindeverwaltung mit.

Grünes Licht für das Neubauvorhaben wurde in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung gegeben. Da beschlossen die Abgeordneten „mit überwältigender Mehrheit“ die erste Änderung zum Bebauungsplan und ließen auch eine Viergeschossigkeit des geplanten Gebäudes zu. Den Mietinteressenten sollen die barrierefreien Wohnungen in dem neu konzipierten Mehrfamilienhaus zu einem ortsüblichen Mietniveau angeboten werden.

Wie bereits berichtet, soll auf dem ehemaligen Straßenbahndepot und Havelbus-Gelände gebaut werden. Das 8400 Quadratmeter große Grundstück hat der Projektentwickler 2014 von der Havelbus Verkehrsgesellschaft gekauft. Seit Oktober vorigen Jahres wird das Areal für die neue Nutzung entwickelt: Im hinteren Bereich entstehen bis zu acht Einfamilienhäuser, in der Mitte zwei Stadtvillen mit je vier Wohnungen. Im vorderen Bereich entlang der Wilhelm-Külz-Straße sah der Bebauungsplan Nummer 10 „Grundstücke Wilhelm-Külz-Straße 118, 118A, 118B, 120“ bis vor kurzem einen mindestens dreigeschossigen Kopfbau vor, der für die hinteren Bereiche durch seine Höhe, Komplexität und Bauweise Lärmschutz sowie Abschirmung zur Straße darstellen soll. Nun darf er viergeschossig sein. „Nicht nur aufgrund der ausgezeichneten Lage ist das ein sehr gutes Angebot für Senioren und Menschen mit Behinderung in unserer Gemeinde“, sagt Bürgermeister Bernd Albers.

Das Wohngebiet mit Namen „Schülers Enden“ befindet sich am östlichen Ortseingang Stahnsdorfs, an der Grenze zu Teltow und Kleinmachnow. Zu dem gewachsenen Gebiet gehört neben Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern auch die Musik-Kindertagesstätte „Mäuseburg“. Wichtige Nahversorgungs- und Dienstleistungsangebote sind in fußläufiger Entfernung vorhanden – Discounter, Drogeriemarkt, Arztpraxen und die Akademie 2. Lebenshälfte.

Die Bauweise spiegelt sich in Form einer straßenseitigen Glasfassade mit Atrium sowie einer visuell ansprechenden Umsetzung wider.

Von Claudia Krause

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