Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Bauarbeiten auf RE 7-Strecke dauern weiter an
Lokales Potsdam-Mittelmark Bauarbeiten auf RE 7-Strecke dauern weiter an
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:54 20.04.2017
Der Bahnübergang in Brück wurde komplett erneu Quelle: Andreas Koska
Anzeige
Brück/Borkheide

Wer für seinen Arbeitsweg den Regionalexpress 7 von Dessau nach Wünsdorf-Waldstadt nutzt, muss zurzeit starke Nerven und Geduld mitbringen. Seit vergangener Woche werden zwischen Brück und Borkheide die Gleise erneuert. Daher müssen Fahrgäste unterwegs auf den Schienenersatzverkehr umsteigen und längere Fahrzeiten in Kauf nehmen. Auch der Bahnübergang in der Brücker Bahnhofsstraße wurde erneuert und war bis Mittwochmittag voll gesperrt – die Arbeiten sollten ursprünglich bereits bis Dienstag abgeschlossen sein.

Die Sperrung erforderte vor allem bei der örtlichen Feuerwehr ein Umdenken. „Es kommt ja öfter vor, dass Straßen gesperrt sind, aber der Weg für Rettungswagen und Feuerwehr offen bleibt“, sagt Uwe Paul, Amtsbrandmeister in Brück. „Diesmal war der Übergang komplett zu, das ist natürlich ein Problem.“ Es müsse dann die Bereitschaft umgestellt und die Ausrückordnung geändert werden, sagt Paul weiter. „Andere Feuerwehren müssen Zuständigkeiten mit übernehmen. Aber wir sind ja hier insofern gut aufgestellt, als dass wir in der Feldstraße und am Platz der Jugend einen Stützpunkt haben.“ Daher sei auf beiden Seiten das Ausrücken gesichert gewesen.

Manche steigen lieber gleich auf’s Auto um

Autofahrer, die in Richtung Brück unterwegs waren, mussten die Umleitung über Alt und Deutsch Bork, Schlalach und Linthe nutzen. Innerorts war eine Umfahrung über die Straße An der Bahn sowie die Silberbrückenstraße möglich. Die Arbeiten am Übergang konnten vergleichsweise zügig abgeschlossen werden, weil das Landesamt für Umwelt genehmigt hatte, in der Nacht zu arbeiten.

Die Gleisbauarbeiten dauern dagegen weiter an – und werden voraussichtlich noch bis Anfang Mai für Verzögerungen bei den Abfahrtszeiten der Züge sorgen. Da steigt so mancher Pendler lieber gleich aufs Auto um. So wie Patrick Hölzel. Der Wiesenburger pendelt normalerweise täglich zu seinem Arbeitsplatz in Berlin. „Durch die Bauarbeiten ist der Zugverkehr so zerstückelt, das habe ich mir gleich erspart“, erzählt der Schuhmacher. „Ich verstehe ja, dass mal eine Baustelle ist, aber gleich so viele auf einmal?“

Hölzel müsste nicht nur zwischen Brück und Borkheide auf den Bus umsteigen, sondern auch zwischen Berlin-Wannsee und Berlin-Charlottenburg – seine Fahrzeit hätte sich von gut einer Stunde auf bis zu vier Stunden erhöht. Mit dem Auto ist er stattdessen nur anderthalb Stunden unterwegs.

Weitere Infos gibt es hier.

Von Andreas Koska und Josephine Mühln

Die Kinder- und Jugendfeuerwehr Wollin fiebert der neuen Ausbildungs- und Wettkampfsaison entgegen. Nach dem Ende der Winterpause wird das Gerätehaus jeden Freitag zum Treffpunkt des Nachwuchses. Nach einem erfolgreichen Jahr dürfen sich die jungen Brandschützer auf einen besonderen Ausflug freuen.

23.04.2017

Seit Jahren führt Hans-Joachim Hinz mit dem Landkreis ein Tauziehen um Schutzmaßnahmen für sein Haus vor Nässe. Ausgerechnet ein Sachverständiger, der die Position des Krahners stärkte, wurde jetzt im Rahmen eines Beweissicherungsverfahrens vom Landgericht Potsdam ausgewechselt. Doch für Hinz kommt es noch dicker.

23.04.2017

Normalerweise kümmern sich die Bensdorfer Gemeindevertreter um Kita, Straßen und den Friedhof. Doch wegen der vielen Krisenherde sorgen sich die Abgeordneten jetzt um den Weltfrieden. Über alle Fraktionen hinweg verabschiedeten sie eine Resolution zur atomaren Abrüstung. In Wusterwitz war ein ähnlicher Vorstoß der Linken weniger erfolgreich.

23.04.2017
Anzeige