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Tanne kracht aufs Nachbarhaus

Baumfällung in Glindow dumm gelaufen Tanne kracht aufs Nachbarhaus

Eine Baumfällung auf einem Privatgrundstück in Glindow ist am Mittwochvormittag gründlich danebengegangen. die ausgewachsene Tanne fiel auf das Dach des Nachbarhauses und richtete dort erheblichen Schaden an. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Glindow und aus Werder lösten den Baum aus dem Dach und zerlegten ihn.

Glindow, Plötziner Straße 52.3647424 12.884708
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Fiel in die falsche Richtung: Die ausgewachsene Tanne beschädigte ein Teil des Daches, ein Dachfenster sowie die Fassade des Hauses und den Grundstückszaun.

Quelle: Julian Stähle

Glindow. Dumm gelaufen ist am Mittwochvormittag die Fällung eines Baumes auf einem Privatgrundstück in der Plötziner Straße in Glindow. Die etwa 15 Meter hohe Tanne fiel nicht in die gewünschte Richtung, sondern auf das Haus des Nachbarn und beschädigte ein Teil des Daches, ein Dachfenster, die Fassade sowie den Grundstückszaun.

Dem Vernehmen nach soll sich der Eigentümer des Grundstücks, auf dem die Tanne stand, einen Geltower Feuerwehrmann zur privaten Hilfe geholt haben, der den etwa 50 Zentimeter dicken Baum auch fällte. Der Keil am Fuße der Tanne, der sie zum Sturz bringen sollte, sei zwar so gewählt worden, dass der Baum in die gewünschte Richtung hätte fallen müssen. Doch sei die Kerbe offensichtlich noch nicht tief genug geschlagen worden, als der Baum plötzlich vorzeitig seine Stabilität verlor und rücklings in die entgegengesetzte Richtung fiel, heißt es. Der Nachbar habe fassungslos das Unglück mit ansehen müssen. Eine weitere Hausbewohnerin, die sich gerade im Nachbargarten aufhielt, sei ebenfalls bestürzt gewesen. Menschen wurden aber nicht verletzt.

Die Freiwilligen Feuerwehren von Glindow und Werder rückten mit drei Fahrzeugen – darunter das Drehleiterfahrzeug aus Werder – und zwölf Feuerwehrleuten mit Kettensägen an, um den Baum aus dem Dachstuhl herauszulösen und zu zerlegen. Sie waren vom Verursacher selbst über das Missgeschick informiert worden. Der Einsatz dauerte etwa zwei Stunden. Die Kosten muss der Eigentümer tragen, auf dessen Grundstück die Tanne stand.

Warum sie gefällt werden musste und ob die Fällung genehmigt war, ist nicht bekannt. Da die Stadt Werder keine eigene Baumschutzsatzung hat, müssen Fällungen auf deren Gebiet bei der Naturschutzbehörde des Kreises beantragt werden. Dort war gestern niemand für die MAZ zu erreichen.

Von Heinz Helwig

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