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Potsdam-Mittelmark „Baum und Borke“-Festival auf dem Flugplatz
Lokales Potsdam-Mittelmark „Baum und Borke“-Festival auf dem Flugplatz
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19:49 31.07.2018
Die Macher und kreativen Köpfe des ersten Open-Air-Festivals in Borkheide (hinten von links): Florian Kraatz, Dirk Buchholz, Toralf Babel, Julian Weicht, (vorn von links) Kristin Mäurer und Sabine Heinrich. Quelle: Johanna Uminski
Borkheide

Der Countdown läuft: Am Sonnabend startet das erste Open-Air-Festival „Baum und Borke“ auf dem Borkheider Flugplatz. Im Vorfeld musste viel organisiert, genehmigt, besprochen und durchdacht werden. Ein ganzes Jahr lang haben die Organisatoren und kreativen Köpfe an diesem großen Event getüftelt und geschraubt.

Nun stehen acht Bands am Start. Darüber hinaus findet ein umfangreiches Kinder- und Familienprogramm statt. Die letzten Vorbereitungen laufen auf vollen Touren – alles muss sitzen, damit das erste Open-Air-Festival in der Waldgemeinde zum vollen Erfolg wird.

Arbeitsaufwand unterschätzt

Von der Namensfindung, dem Erstellen der Website, der Verpflichtung der Künstler bis hin zu ganz einfachen Dingen wie Mülleimern und Trinkbechern musste alles akribisch durchgedacht und vorbereitet werden. „Ich denke, wir alle haben den Arbeitsaufwand ein wenig unterschätzt. Die ganze Sache ist doch für alle Beteiligten sehr zeitintensiv“, sagt Florian Kraatz, Sprecher des Vereins „Tumult“ aus Potsdam.

Zu den kreativen Machern und Köpfen gehören außerdem Sascha Seewald, Julian Weicht, Kristin Mäurer, Martin Roth. Sie alle haben irgendeine Verbindung nach Borkheide – sei es, dass sie in der Waldgemeinde wohnen oder die Familie noch dort lebt. Einige von ihnen sind auch Mitglied bei „Tumult“, der schon seit Jahren Clubkonzerte in der Potsdamer Innenstadt veranstaltet.

Acht Stunden Livemusik

Zum „Baum und Borke“-Festival werden acht Bands erwartet, die rund acht Stunden lang für Livemusik sorgen.

Die Veranstaltung findet auf einer 7000 Quadratmeter großen Publikumsfläche mit der historischen IL-18 als Kulisse statt.

Die Hauptbühne ist acht mal sechs Meter groß. Auf der kleineren Gartenbühne findet das Kinder- und Familienprogramm statt.

Für das Festival werden rund 600 Meter Zaunfläche und 15 mobile Toiletten aufgestellt sowie zwei Kilometer Kabel verlegt.

Über 50 freiwillige Helfer wirken an dem Event mit.

Zu den Sponsoren gehören die Brandenburger Bierstraße, SWP Borcom und der Spargelhof Klaistow.

Los geht es am Sonnabend ab 12 Uhr.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und den Bands unter www.baumundborke-openair.de.

„Die Idee, auch mal ein Festival oder Open-Air zu machen, gab es innerhalb des Vereins schon eine ganze Weile und das Gelände in Borkheide hatten wir auch schon länger im Auge“, sagt Kraatz. Der Startschuss, dieses Vorhaben tatsächlich umzusetzen, fiel letztes Jahr im Frühsommer auf einer Gartenparty.

Seitdem begleiten die Vorbereitungen die Veranstalter fast täglich. Wichtige Kontakte innerhalb des Vereins und berufliches Know-How erleichterten die Umsetzung des großen Vorhabens. „Wir haben im Verlauf der Planungen viele Dinge gelernt und auf dem Tisch gehabt, mit denen wir uns vorher in der Form noch nicht zwangsläufig beschäftigt haben“, betont der Borkheider.

Jeder soll sich angesprochen fühlen

Doch Lösungen gab es bisher für jedes Problem, das aufkam. „Wir machen das zum ersten Mal und wollen das im Rahmen unserer Möglichkeiten so gut wie möglich machen. Aber hin und wieder kommt auch mal das ganz normale Leben dazwischen – wie die Arbeit oder die Familie“, schmunzelt der 37-Jährige. Umso mehr freue sich das Team zu sehen, wie sich wenige Tage vor dem Event an allen Ecken und Enden die Puzzleteile ineinanderfügen, ergänzt der zweifache Familienvater.

Auf der Hauptbühne werden Bands zu hören sein, die man in Borkheide und Umgebung noch nicht gesehen hat. „Unsere Headliner, die ’Blackout Problems’, haben im Frühjahr gerade eine Europatour gespielt oder erfolgreiche Bands wie ’Jennifer Rostock’ auf deren Tour supportet“, sagt Kraatz. Wichtig sei den Organisatoren, dass sich viele Gruppen vom Event angesprochen fühlen.

Ein Gefühl soll hängen bleiben

Daher wird es auch ein Kinder- und Familienprogramm mit einem Zauberer, einer Show mit Disneysongs für Kinder, Lesungen, allerlei Spielen, einem Schminkstand, einer Hüpfburg und vielem mehr geben. „Wir möchten niemanden durch eine zu enge Eingrenzung ausschließen“, betonen die Veranstalter, die auch ganz bewusst auf regionale Anbieter beim Essens- und Getränkeangebot setzen.

„Neben der Musik wollen wir mit der Veranstaltung auch ein Gefühl verbinden, welches bei den Besuchern hängen bleibt und diese überrascht“, hofft Kraatz. Mit viel Liebe und Hingabe haben er und die anderen Organisatoren in den letzten Monaten und Wochen genau daran gearbeitet. „Wir gehen hier einen ganz neuen Weg für die Gemeinde und Region und freuen uns, wenn sich viele davon angesprochen mit mitgerissen fühlen.“

Von Johanna Uminski

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