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Potsdam-Mittelmark Aus Max wird Mömax
Lokales Potsdam-Mittelmark Aus Max wird Mömax
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18:59 26.05.2015
Der frühere Max-Bahr-Baumarkt in der Teltower Oderstraße soll ein SB-Möbelkaufhaus werden. Quelle: Stephan Laude
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Teltow

Die AL Immobilienverwertungs- und -verwaltungs GmbH will den ehemaligen Max-Bahr-Baumarkt in der Teltower Oderstraße zu einem SB-Möbelkaufhaus umbauen lassen. Über den Bauantrag wird der Bauausschuss der Teltower Stadtverordnetenversammlung in seiner nächsten Sitzung am 3. Juni beraten. Die Mömax Deutschland GmbH – eine Tochter des in Österreich gegründeten Einrichtungshauskonzerns XXXLutz – will den Komplex weiterführen.

Nach den eingereichten Plänen soll das bestehende Gebäude übernommen und lediglich die Fassade dem Erscheinungsbild des neuen Hausherrn angepasst werden. Dagegen soll das angrenzende Gartencenter abgerissen und durch einen neuen Anbau ersetzt werden. Dieser Anbau sei notwendig, um die Möbel direkt an der Verkaufsfläche lagern zu können, die mit rund 6400 Quadratmeter unverändert bleiben soll, heißt es in den Unterlagen. Lediglich ein Teil der Fassade an der Oderstraße würde entfernt, um dort einen Selbstabholebereich für die Kunden einrichten zu können.

Nach der geltenden Stellplatzsatzung der Stadt Teltow müsste das neue Einrichtungshaus im Verhältnis zur Verkaufsfläche insgesamt 312 Parkplätze anbieten. Auf der Grundlage eines Verkehrsgutachtens halten Einrichtungshaus und Immobiliengesellschaft allerdings eine Größenordnung von 187 Stellflächen für durchaus ausreichend und haben darum eine Abweichung von der Satzung beantragt.

Auf etwa 70 Prozent der Gesamtverkaufsfläche sollen Möbel angeboten werden. Die übrigen 30 Prozent sind Einrichtungszubehör wie Teppiche, Heimtextilien, Wohnaccessoires und Leuchten sowie Geschenkartikel vorbehalten. Für das Jahr 2016 haben Wirtschaftsexperten dem Möbelfachmarkt rund 145 000 Kunden – darunter auch Touristen, Pendler oder Zufallsbesucher – vorausgesagt. Nach Modellrechnungen könnte der Möbelmarkt im Jahr 11,2 Millionen Euro Umsatz, darunter allein mehr als sieben Millionen Euro bei Möbeln, machen.

Ein Verträglichkeitsgutachten zum geplanten Umbau zum Möbelhaus bescheinigt diesem, sich nicht schädlich auf benachbarte Standorte in Teltow oder Berlin auszuwirken. In Teltow gäbe es lediglich einen Markt in vergleichbarer Größe und mit vergleichbarem Sortiment, heißt es. Das neue Möbelhaus könnte die Versorgungsfunktion der Stadt Teltow als Mittelzentrum sogar noch stärken, schreiben die Experten. Allerdings sollte der Verkaufsbereich für das Einrichtungszubehör vielleicht noch etwas verkleinert werden, um ähnliche Anbieter in der Stadt nicht zu gefährden.

Die Max-Bahr-Kette hatte Ende 2013 schließen müssen, weil das Unternehmen die Insolvenz angemeldet hatte. Zuvor hatte der Mutterkonzern Praktiker den Baumarkt geführt und selbst aufgeben müssen.

Von Heinz Helwig

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