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Das ändert sich beim Baumblütenfest 2017

Massive Sperren und strengere Kontrollen Das ändert sich beim Baumblütenfest 2017

Zum 138. Baumblütenfest hat Werder zusammen mit ihren Partnern ein neues Sicherheitskonzept erarbeitet. Beim größten Volksfest Ostdeutschlands wolle man angesichts der aktuellen Sicherheitslage präventive Maßnahmen schaffen. Die Folge: mehr Straßensperren, kein wildes Parken mehr und massive Einschränkungen für Anlieger.

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Präsenz lautet die Taktik der Polizei auf dem großen Festgelände. Dennoch wolle sie das Fest nicht dominieren.

Quelle: Julian Stähle

Werder. Bis zuletzt haben die Polizei, Rettungskräfte, der Veranstalter und die Stadt Werder ein Konzept für das Blütenfest erarbeitet, das die Balance zwischen Sicherheit und Familienfestcharakter schaffen soll. Angesichts der Vorfälle, die sich im vorigen Jahr zum Beispiel auf dem Berliner Weihnachtsmarkt ereignet haben, als ein Lkw direkt in eine Menschenmenge raste, sah sich die Stadt gezwungen, das bisherige Konzept zu überdenken.

Insgesamt wird es mehr Straßensperren geben als in den Vorjahren. An den Festwochenenden und dem 1. Mai sind alle Hauptverkehrsstraßen, die in die Innenstadt führen, gesperrt. „Dabei kommen nicht nur Betonpoller zum Einsatz, die von bewaffneten Polizisten bewacht werden, sondern auch schwere Fahrzeuge“, erklärte Polizeidirektor Karsten Schiewe. Zudem wird die Blütenstadt an diesen Hauptbesuchstagen ab 10 Uhr in einen Außen- und Innenring eingeteilt. Der nur für Anlieger befahrbare Außenring beginnt in der Potsdamer Straße an der Kreuzung Berliner Straße, in der Kemnitzer Chaussee hinter der Margaretenstraße, in der Eisenbahnstraße hinter der Kesselgrundstraße und in der Adolf-Damaschke-Straße in Höhe Vulkanwerft. Auch die Zufahrten von der Kemnitzer Chaussee Richtung Hoher Weg (Carmenstraße, Marienstraße und Erdebergweg) und in die Kölner Straße sind nur für Anlieger frei. Die Polizei wird dort die Ausweise der Autofahrer kontrollieren.

Taktik: Präsenz an verschiedenen Stellen

Der Festbereich im Innenring wird ab 12 Uhr und auf der Insel bereits ab 10 Uhr auch für Anlieger nicht mehr befahrbar sein. Der Hohe Weg bleibt für die ganze Festwoche dicht. Alle betroffenen Werderaner werden per Post darüber informiert. Neben dem Sicherheitspersonal des Veranstalters wird die Polizei auch mobil an verschiedenen Stellen kontrollieren. Es werde daher keine Chance mehr für wildes Parken am Stadtwaldrand oder in den Wohngebieten geben. „Wir empfehlen dringend, mehr noch als in den letzten Jahren, die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln“, sagte Werders 1. Beigeordneter, Christian Große (CDU).

Bewohner des Innenrings, die während der Wochenenden und am 1. Mai beruflich aufs Auto angewiesen sind, brauchen einen Nachweis ihres Arbeitgebers und bekommen nach Antrag bei der Stadt einen Stellplatz außerhalb des Bereiches. Rettungskräfte kommen zu jeder Zeit in alle Stadtbereiche und Busse erreichen auch die Haltestellen im Innenbereich.

Auf dem Festgelände laute die Taktik der Polizei präsent zu sein, so Schiewe. Auch die Bundespolizei wird am Bahnhof wieder für sichere An- und Abreise sorgen und setzt auf aktive Gefahrenabwehr und Glasflaschenverbot.

Info: Das Baumblütenfest findet vom 29. April bis zum 7. Mai 2017 in Werder statt.

Von Luise Fröhlich

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