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Baumblütenfest in Werder Tausende Besucher beim Baumblütenfest
Lokales Potsdam-Mittelmark Baumblütenfest in Werder Tausende Besucher beim Baumblütenfest
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21:07 01.05.2016
Baumblütenfest am Sonnabend in Werder. Quelle: Friedrich Bungert
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Werder/Havel

Auf ein neues: Am Sonnabend ist das 137. Baumblütenfest in Werder (Potsdam-Mittelmark) mit rund 10.000 Besuchern eröffnet worden. Bis zum 8. Mai lädt die Havelstadt zu einem der größten Volksfeste Ostdeutschlands, zu dem eine halbe Million Menschen erwartet werden.

Werder, 30.04.2016 – Nach dem Festumzug mit Rekordbeteiligung ist das 137. Baumblütenfest in Werder/Havel feierlich eröffnet worden. 10.000 Menschen sind schon am ersten Festtag nach Werder gepilgert.

Wenn man den Festumzug-Moderator reden hört, traut man seinen Ohren nicht: „Das ist doch Alt-Bürgermeister Werner Große.“ Nein, ist er nicht: Das ist Bartschi, der jedes Jahr den Festumzug zur Eröffnung des Werderaner Baumblütenfestes anführt, um dann auf der Insel am Marktplatz auf einen Multicar zu klettern und den nachfolgenden Tross im Stile eines Sportreporters zu kommentieren – und das in einer Tonlage, als würde der langjährige Bürgermeister Werner Große sprechen. „Jeder Zweite sagt mir, dass ich mich wie Werner anhöre“, sagt Klaus-Dieter Bartsch, Chef des Werderaner Stadtsportbundes, der am Samstag wieder zu Hochform auflief, als er den Festumzug mit 70 Vereinen, 40 Festwagen und 1500 Mitwirkenden moderierte.

Weil so ein kilometerlanger Tross keine Tempo-Maschine ist, eröffneten Werders Bürgermeisterin Manuela Saß (CDU) und Baumblütenkönigin Cindy Linke die 137. Auflage des Festes eine Dreiviertelstunde später als geplant. Die Anziehungskraft von blühenden Obstbäumen und süffigen Weinen ist auch im 137. Jahr ungebrochen. Den Auftakt haben am Wochenende mehrere Zehntausend Menschen gefeiert. Sie taten das nach Polizeiangaben weitgehend friedlich. Allerdings kam es zu „volksfesttypischen Delikten“, teilte die Polizei mit. Vor allem Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden registriert.

„Bei uns gehen Maibowle und der Pfirsichwein am besten“, sagte die Obstweinverkäuferin auf der Friedrichshöhe. Schon drei Stunden nach der Festeröffnung hatte sie 100 Liter Obstwein ausgeschenkt. Dass es vor der morschen Kulisse der legendären Höhengaststätte recht beschaulich zuging, erklärte ein Sicherheitsmann so: „Wer zu betrunken ist, kommt hier nicht mehr hoch.“ Werders 1. Beigeordneter Christian Große, Sohn des Ex-Bürgermeisters, zog eine positive Bilanz des ersten Festwochenendes: „Wir sind zufrieden, das Wetter hat mitgespielt. Die Obstgärten waren gut besucht.“ Der nächste Ansturm wird zum Herrentag erwartet.

Bis zum nächsten Wochenende können die Besucher nun an 400 Ständen in der Innenstadt den Obstwein verkosten. Entlang eines Panoramawegs haben auch 15 Obstbauhöfe geöffnet. Es gibt Open-Air-Konzerte, Bungee-Jumping und den traditionellen Baumblütenlauf im Stadtwald.

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