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Baumwipfelpfad begeistert die Besucher

Beelitz-Heilstätten Baumwipfelpfad begeistert die Besucher

Lange Wartezeiten und über 4000 Besucher. Der Baumwipfelpfad in Beelitz-Heilstätten ist bereits am Eröffnungswochenende sehr gut besucht worden. Die ersten Besucher zeigten sich begeistert von der Aussicht über das sagenumwobene Gelände. Und die Betreiber versprechen für den Herbst ein ganz besonderes Highlight.

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Der Baumwipfelpfad in Beelitz-Heilstätten hat am Wochenende die Besucher begeistert.

Quelle: Detlev Scheerbarth

Beelitz-Heilstätten. Beelitz-Heilstätten gilt als einer der geheimnisvollsten Orte Brandenburgs. Die Heilstätten-Ruine ist oft für Filme aus Kulisse genutzt werden. Um den Ort ranken sich viele Gerüchte und Sagen.

Seit Freitag hat das Gelände eine neue Attraktion, einen sogenannten Baumwipfelpfad. Wer dort entlang geht, kann das Gelände aus einer ganz ungewohnten Perspektive betrachten.

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Am 11. September um Punkt 11 Uhr öffnet der erste Teilabschnitt des Baumkronenpfads hoch über dem Beelitzer Heilstättenpark seine Tore. Highlight des Pfades ist die Aussichtsplattform in 40 Metern Höhe. Bei gutem Wetter kann man von dort sogar den Berliner Fernsehturm sehen – und auch sonst hat der neu gestaltete Park einiges zu bieten.

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Der frisch planierte Parkplatz ist voll belegt. Kennzeichen aus fast allen Brandenburger Landkreisen sind vertreten, aber auch Fahrzeuge aus Sachsen, Bayern und Schleswig-Holstein stehen in den dichten Reihen. Handgeschriebene Hinweisschilder weisen den Weg zum gerade eröffneten Baumkronenpfad, vorbei an der imposanten Ruinen der ehemaligen Chirurgie und anderer verwahrloster Klinikgebäuden, die ihre einstige Pracht nur ahnen lassen.

Janina Hoffman sitzt an der Kasse und hat gut zu tun. Am Sonntag Nachmittag beträgt die Wartezeit etwa eine halbe Stunde. Ihr Vater, Georg Hoffmann, hat ein Teilstück des gewaltigen historischen Klinikareals erworben und verwirklicht unter dem Titel „ Baum und Zeit“ seine Vision eines Lehrpfades durch Geschichte und Natur.

Eintritt und Öffnungszeiten

Der Baumkronenpfad Beelitz-Heilstätten ist ganzjährig geöffnet, bis Ende September von 9 bis 19 Uhr, im Oktober von 9 bis 17.30 Uhr und im Winter von 10 bis 16 Uhr.

Der Fahrstuhl wird voraussichtlich am 25. September in Betrieb genommen.

Der Eintritt beträgt 9,50 Euro für Erwachsene und 7,50 Euro für Kinder und Jugendliche (7 bis 16 Jahre), Stundenten und Rentner zahlen 8,50 Euro, Kinder unter 6 Jahren können den Pfad kostenlos besuche.

Über 4000 Besucher am ersten Wochenende

Er hat wohl einen Nerv getroffen, bereits am Eröffnungswochenende erklommen etwa 4000 Besucher den 40 Meter hohen Aussichtsturm und spazierten über 320 Meter auf leicht schwankenden Bohlen in Baumwipfelhöhe.

Carol Pridigkeit aus Luckenwalde ist begeistert: „Meine Tochter Lisa hat sich schon lange für dieses geheimnisvolle Gelände interessiert. Sie hat im vergangenen Jahr schon an einer Führung teilgenommen. Als wir in der Zeitung von der Eröffnung des Pfades lasen, war das Wochenende geplant.“ Und die beiden Frauen sind nicht enttäuscht. Am Boden ist noch vieles im Werden, ein gutes Dutzend Baumaschinen steht auf dem Gelände verteilt, Reifenspuren durchfurchen den Boden. Doch irgendwann soll auch der historische Park wieder erlebbar sein – die Baustellenoptik verschwindet nach und nach.

Lisa (l) und Carol Pridigkeit aus Luckenwalde

Lisa (l.) und Carol Pridigkeit aus Luckenwalde.

Quelle: Detlev Scheerbarth

Auf der MAZ-Facebook-Seite herrschte große Begeisterung

Bereits für den Herbst verspricht Geschäftsführerin Beate Hoffmann ein besonderes Erlebnis. Die Farben des Laubwaldes werden aus der Vogelperspektive besonders schön zur Geltung kommen.

Viele Gäste ließen an diesem Spätsommerwochenende den Besuch im Biergarten ausklingen.

Auch auf der Facebook-Seite der MAZ sorgte die Nachricht über die Eröffnung des Baumwipfelpfads für große Begeisterung. Der Beitrag wurde von über 100.000 Nutzern gelesen, über 350 Mal geteilt. Viele Facebook-Nutzer schrieben einen Kommentar und äußerten sich positiv über die neue Attraktion. Allerdings gab es auch Kritik an den Eintrittspreisen. Viele Leser fanden 9,50 Euro zu viel.

Von Detlev Scheerbarth

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