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Potsdam-Mittelmark Bauprojekte in der Warteschleife
Lokales Potsdam-Mittelmark Bauprojekte in der Warteschleife
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14:33 29.11.2017
In Treuenbrietzen müssen Projekt zum Straßenbau neu geplant werden. So auch an der Berliner Chaussee und in der Alstadt. Grund sind drastisch gestiegene Kosten.   Quelle: Thomas Wachs
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Treuenbrietzen

In die Warteschleife geschickt wurden in Treuenbrietzen jetzt einige Bauvorhaben – vor allem zur Sanierung von Straßen. Grund für die Verschiebungen seien drastisch gestiegene Kosten, „die am Markt derzeit aufgerufen werden“, informierte Bauamtsleiter Christoph Höhne in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadt- und Ortsteilentwicklung.

So ist jetzt die Ausschreibung für den Ausbau der Kietzstraße aufgehoben und geteilt worden. Sie sollte ursprünglich gemeinsam mit dem Abschnitt entlang des Kahnegrabens laufen. Dort erfolgt die Sanierung nun losgelöst und soll im Frühjahr starten. Ab Frühjahr ist zudem die neue Ausschreibung für die Kietzstraße vorgesehen. Sie soll sodann ab 2019 saniert werden. Die Finanzierung über Fördergeld zur Altstadtsanierung sei für die Projekte grundsätzlich gesichert, informierte Höhne. „Jedoch dürfen wir dabei jährlich bestimmte Obergrenzen nicht überschreiten“, sagte der Bauamtsleiter.

Von der inzwischen fertig sanierten Neuen Marktstraße sollten die Bauarbeiter in Treuenbrietzen ursprünglich gleich in die Kietzstraße rücken. Quelle: Uwe Klemens

Deutlich höhere Kosten gebe es nun auch für die im Stadtpark an der Badeanstalt – rund um das Himmel-Denkmal und im Ehrenhain – geplanten Sanierungsarbeiten. „Dort gelten jedoch andere Förderrichtlinien. Die Vergabe der Bauleistungen ist erfolgt. Erste Schritte starten noch dieses Jahr mit Fällarbeiten“, erklärte Höhne.

Probleme mit drastisch gestiegenen Baukosten gab es wie berichtet auch für die Sanierung der Bundesstraße 2 an der Berliner Chaussee. Dort wolle der Landesbetrieb Straßenwesen als Bauherr für die Fahrbahn jetzt die neue Ausschreibung starten, informierte Höhne. Im Frühjahr könnten dann die Bauarbeiten beginnen, die für gut ein Jahr angesetzt sind. Beteiligt ist dort dann auch der Wasser- und Abwasserzweckverband „Nieplitztal“, der im Zuge der Straßenarbeiten dort den Schmutzwasserkanal sanieren wird.

Erst danach könne die Ausschreibung der Stadt erfolgen. Sie allein ist für die Nebenanlagen und den Bereich des Berliner Dreieckes zuständig, die dann ab 2020 saniert werden könnten.

Von Thomas Wachs

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