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Bautrupps beseitigen Hitzeschäden

Fläming: Staugefahr zu Ferienbeginn auf der A9 Bautrupps beseitigen Hitzeschäden

Hitzeschäden beseitigt werden am Donnerstag und Freitag auf der Autobahn A 9 zwischen den Anschlüssen Beelitz und Klein Marzehns. Bautrupps bearbeiten vier Bereiche, weil die vor Wochen festgestellten Aufwölbungen an Übergängen zwischen Beton- und Asphaltbelägen größer wurden. Im gestarteten Ferienverkehr erfolgt dies im Schnellverfahren.

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Gefährliche Aufwölbungen werden auf der Autobahn 9 abgefräst.

Quelle: Thomas Wachs

Niemegk. Zwei Tage lang mit Staugefahr leben müssen Kraftfahrer auf der Autobahn A 9 im Fläming. Dort lässt die Autobahnmeisterei Niemegk am Donnerstag und Freitag gefährliche Hitzeschäden beseitigen. Zwischen den Anschlüssen Beelitz und Klein Marzehns bearbeiten Bautrupps insgesamt vier Bereiche. Dort sind die schon vor Wochen festgestellten Aufwölbungen an Übergängen zwischen Beton- und Asphaltbelägen größer geworden.

Aufwölbungen sind eine Gefahr

Zudem wuchs die Anzahl von anfangs zwei beobachteten auf nunmehr vier Problemstellen. Angesichts des am Donnerstag gestarteten Ferienverkehrs erfolgt die Beseitigung dieser Gefahrenpunkte im Schnellverfahren. Aufwölbungen gibt es vor allem an Brückenbauwerken. Zuletzt galten dort bereits Geschwindigkeitsbegrenzungen für Tempo 100. Denn die Aufwölbungen können vor allem für Motorradfahrer eine besondere Gefahr sein, sagte Hans-Joachim Bastian, der Leiter der Autobahnmeisterei Niemegk, kürzlich der MAZ. Jüngste Nachmessungen hatten ergeben, dass die Buckel größer geworden sind und nun bis zu knapp vier Zentimeter betragen. Also musste jetzt gehandelt werden.

Schäden in beiden Fahrtrichtungen

„Pro Brückenbauwerk wird das Feinfräsen etwa 60 Minuten in Anspruch nehmen“, erklärte Cornelia Mitschka, Sprecherin des Landesbetriebes Straßenwesen Brandenburg gegenüber der MAZ. Bearbeitet werden jeweils zwei Fahrspuren. Der Verkehr rollt in der Zeit auf der verbleibenden dritten Spur sowie auf dem Standstreifen an den Baustellen vorbei. Zumindest am Donnerstagvormittag gab es an der ersten Sperrung für zwei Einsatzstellen der Bautrupps in Höhe von Alt Bork kaum Beeinträchtigungen für den fließenden Verkehr. Weitere zwei Baustellen wurden anschließend in der Nähe der Anschlussstelle Klein Marzehns eingerichtet.

Dort traten die Schäden in beiden Fahrtrichtungen auf. Angesichts der in kommenden Tagen wieder erwarteten heißen Temperaturen habe sich die Autobahnmeisterei für die „Hau-Ruck-Aktion zum Abfräsen der Aufwölbungen“ entschieden, erklärte Cornelia Mitschka. So sollen größere Schäden vermieden werden.

Von Thomas Wachs

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