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Bayerischer Schwung beim Oktoberfest

Niemegk Bayerischer Schwung beim Oktoberfest

Das Niemegker Oktoberfest geht in die 26. Runde und erfreut sich nach wie großer Beliebtheit. Aufgefahren werden dafür in jedem Jahr jede Menge Höhepunkte. Und eine neue Königin gibt’s natürlich auch.

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O’zapfen ist schwieriger als g’dacht. Zum Glück hatte die Königin einen Assistenten.

Quelle: Uwe Klemens

Niemegk. Königinnen haben’s auch nicht leicht. Kaum war Niemegks neue Oktoberfestkönigin Steffi Schmidt am Freitagabend gekrönt, musste sie schon mit dem Holzhammer losschlagen. Denn das Anzapfen des Oktoberfestbieres ist hoheitliche Aufgabe, der sich auch die nunmehr zwölfte Königin nicht widersetzte. Hunderte Festbesucher sahen der 28-Jährigen Beelitzerin dabei auf die Hände.

Zur Krönungszeremonie aufgefahren hatten Festorganisator Bodo Höhne und sein Team aus Familienmitgliedern, Freunden und Angestellten bei ihrer nunmehr 26. Oktoberfest-Auflage viel zum Staunen: Ex-Königinnen auf historischen Motorrädern, die Amtsinhaberin und die künftige Königin auf dem Kutschbock des vierspännigen Bierwagens und eine kleine Königinnenparade auf dem Langholztransporter wurden in der großen Festhalle bejubelt.

Erster Tanz mit der neuen Königin

Erster Tanz mit der neuen Königin.

Quelle: uk

Ebenfalls fast schon eine kleine Tradition des Festes ist der Auftritt des Bad Belziger Jugendfanfarenzuges, mit dem die Krönungszeremonie begann. Dass Marschmusik und Oktoberfest gut zusammenpassen, bewies der donnernde Applaus. Der schwungvolle Ausmarsch der Pauken und Trompeten quer über den 30 Meter langen Biertresen war ein echter Hingucker.

Als echtes Showtalent wiederum erwies sich der Zwölfjährige Reinhold als jüngster Höhne-Sproß, der das Fest offiziell eröffnete. „Beim ersten Oktoberfest 1991 war an mich noch nicht zu denken – aber jetzt bin ich da und will mit euch allen feiern!“ verkündete er und überreichte seiner Oma Lisa eine dicken Blumenstrauß und einen Kuss. Bis heute gilt die 82-Jährige als gute Seele und Motor des Oktoberfestes und des veranstaltenden Familienbetriebes. „Und nicht vergessen: Trinkt rote Brause!“, warb Reinhold am Schluss seiner Rede. „Denn der Kerl auf dem Etikett, das bin ich.“

Mit einer kleinen Rede und einer großer Portion Wehmut nahm Pauline Paul aus Linthe Abschied vom Königinnen-Dasein und ließ sich von Bürgermeister Hans-Joachim Linthe mit den Worten „Schade, aber es muss sein“ die Krone vom Kopf nehmen. Der Name ihrer Nachfolgerin war bis zur Einfahrt des Bierwagens geheim geblieben.

Ausgelassenes Feiern

Ausgelassenes Feiern.

Quelle: uk

Den Hauptpreis des Abends, der erste Tanz mit der neuen Königin, erkämpfte sich Maik Eschholz in der Oktoberfest-Disziplin des Bierkrug-Stemmens. Die Königin schwungvoll in die Arme zu nehmen, hatte der Brücker dann trotzdem noch genug Kraft. Tanz Nummer zwei gehörte dann deren Prinz. Die aus dem Süden eingeflogene, elfköpfige Party- und Oktoberfest-Band „Die Störzelbacher“ erwies sich erneut als echte Stimmungskanone, die dem preußischen Oktoberfest handfestes bayerisches Partyflair verpasste.

Zwei Nächte lang wurde bis in die Morgenstunden hinein getanzt, gelacht und gezecht. Nicht nur Höhnes legendäre Rote Brause, wie von Reinhold erhofft, sondern auch das extra zu diesem Anlass gebraute Oktoberfestbier ging weg wie warme Semmeln.

Von Uwe Klemens

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