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Beelitz saniert Ärztehaus

Stadt will für Gesundheitszentrum Bundesfördermittel sichern Beelitz saniert Ärztehaus

Für eine kleinere Kommune wie Beelitz ist es eher ungewöhnlich, ein Ärztehaus zu betreiben. Die Stadt hat ihr Gesundheitszentrum jetzt denn auch als Modellprojekt angemeldet und 150 000 Euro Fördermittel aus einem Bundesprogramm beantragt. Das Geld soll mit dazu beitragen, das kommunale Ärztehaus bis 2017 zu sanieren und zu erweitern.

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Die Fassade am Beelitzer Ärztehaus ist schon gemacht.

Quelle: T. L.

Beelitz. Beelitz will sein Ärztehaus bis 2017 sanieren und modernisieren und hat das Vorhaben als Modellprojekt für ein Bundesförderprogramm angemeldet. Für Sanierung und Erweiterung des Gesundheitszentrums in der Trebbiner Straße beantragte die Stadt 150 000 Euro bei der Bundesinitiative für ländliche Entwicklung, für die es den speziellen Fördertopf zu Modellvorhaben in Sachen „Regionalität und Mehrfunktionshäuser“ gibt. Mit dem Fördergeld soll unter anderem der Bau eines Operationsales finanziert werden, den Ärzte dann gemeinsam nutzen können, sagte Stadtsprecher Thomas Lähns auf Anfrage.

Das Ärztehaus gilt als ein Beispiel, wie Kommunen in ländlich geprägten Regionen sich um die Verbesserung der medizinischen Versorgung ihrer Bürger kümmern. Das kommunale Gebäude, in dem sich frei praktizierende Ärzte eingemietet haben, soll bei laufenden Betrieb saniert und erweitert werden. Die Kosten bezifferte Lähns auf knapp 1,36 Millionen Euro. Das Projekt wird vor allem über Kredite finanziert. Die ersten Arbeiten an dem Haus haben bereits begonnen: Fassade, Fenster, Eingangstür, die jetzt automatisch öffnet, und Vorbau am Gebäude sind saniert. Geplant ist auch ein Anbau, der zusätzlichen Platz für Praxiserweiterungen und für neue Ärzte bringen soll. Ist der Anbau fertig, können Räume im Stammhaus schrittweise freigezogen werden, um dort ans Sanierungswerk zu gehen. So kann die Stadt das Vorhaben ohne eine Schließung des Zentrums realisieren. Im Ärztehaus gibt es derzeit unter anderem einen Augen- und einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt genauso wie eine Frauen- und eine Kinderärztin. Außerdem sind in dem Gesundheitszentrum ein Hörgeräteakustiker und die Johanniter mit ihrer Tagespflege und einem Fahrdienst zu finden.

Kurzzeitig hatte Anfang des Jahres das Interesse eines Investors an dem Haus für Unruhe unter den Ärzten gesorgt. Die Stadt will das Gesundheitszentrum aber behalten. Es gibt auch einen klaren Beschluss der Beelitzer Stadtverordneten, das Gebäude in kommunaler Hand zu lassen und zu sanieren.

Von Jens Steglich

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