Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam-Mittelmark Freiluftatelier auf der Festwiese
Lokales Potsdam-Mittelmark Freiluftatelier auf der Festwiese
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:00 26.07.2017
Swetlana Neumann aus Wiesenburg stellt auf dem Kunst- und Handwerkermarkt die Kinderbücher ihres Wiesengrund-Verlages vor. Quelle: Th. Lähns
Beelitz

Die Beelitzer Festwiese wird am kommenden Wochenende wieder zum größten Freiluftatelier der Region – mit Malern, Bildhauern und vielen weiteren Akteuren, die ihre Erzeugnisse anbieten und sich bei der Arbeit über die Schulter schauen lassen. Die Stadt lädt zum mittlerweile 6. Kunst- und Handwerkermarkt – mit über 60 Ständen und einem Begleitprogramm aus Musik und Leckereien.

„Wir haben in diesem Jahr wieder viele Aussteller gewinnen können, die mit ihren Produkten einen guten Mix anbieten und für jeden etwas dabei haben dürften“, erklärt Bürgermeister Bernhard Knuth. Mittlerweile könne die Stadt als Veranstalter aus einer immer größeren Liste von Bewerbern auswählen. Der vor sechs Jahren ins Leben gerufene Kunst- und Handwerkermarkt hat sich auch beim Publikum etabliert, ist für viele ein fester Termin im sommerlichen Veranstaltungskalender, weil sich mit einem Bummel über die Festwiese auch ein Besuch des Freibades oder des Altstadtspielplatzes nebenan verbinden lässt.

Unter den Ausstellern sind wieder Akteure aus Beelitz wie die Malerinnen Dagmar Dölitzsch und Ingrid Rochlitz oder Bildhauer José Nuevo aus dem Ortsteil Salzbrunn. Für modische Akzente am eigenen Vierbeiner sorgt indes Petra Mussotter aus dem Ortsteil Schäpe: Sie flicht Halsbänder und Leinen aus Paracord-Schnüren. Viele weitere Aussteller kommen aus ganz Brandenburg, aus Berlin und von noch weiter her. Mit dabei sind Glas– und Keramik-Künstler, Korbflechter, Schmiede, Floristen und Schmuckgestalter.

Für den musikalischen Rahmen sorgt das Duo „Marek & Sven“ mit Jazzklängen auf der Gitarre, am Sonntag wird außerdem ein Drehorgelspieler dabei sein. Eine Premiere feiert die Stadt obendrein: Zum Kunst- und Handwerkermarkt wird die neue Spargelseife aus der Seifenmanufaktur von Gabi Sußdorf vorgestellt. Die Tremsdorferin verarbeitet für dieses Produkt echten Spargel, Spargelkraut und eine Prise märkischen Sandes, in dem der Spargel wächst. Der märkische Sand als Beigabe ergibt gleichzeitig ein feines Peeling, sagt die Seifen-Herstellerin

Nach dem Kunst- und Handwerkermarkt wird es die runden, im Durchmesser fünf Zentimeter großen Seifentaler unter anderem in der Touristinfo Beelitz zu kaufen geben – lose im Tütchen, in der Geschenkbox oder im Versandumschlag, den man auch mit Prospekten, Flyern und eigenen Briefbotschaften füllen und dann per Post verschicken kann.

Die Idee zur Spargelseife hatte Gabi Sußdorf schon länger. Konkret wurde sie durch den Kontakt zum Zauchwitzer Spargelhof Syring unter dem Dach der Initiative „Offene Höfe in der Nuthe-Nieplitz-Region“, in der beide mitarbeiten. Der Syring-Spargel kommt nun in der Seife zum Einsatz. „Mit der Stadt Beelitz im Verbund ist das Seifchen jetzt dort angelangt, wo es hingehört. Spargelstadt und Spargelseife. Das ist rund.“ findet Gabi Sußdorf. Wer nun „Spargelduft“ in diesem Produkt befürchtet, kann aufatmen: Die Seife duftet, wie Seife duften soll.

Der Markt ist am 29. Juli, 12 bis 19 Uhr, und am 30. Juli, 11 bis 18 Uhr geöffnet. Mehr Informationen: www.beelitzer-kunstmarkt.de

Von Mads Nicolai

Drei Anläufe waren bereits vergeblich. Nun hoffen Bad Belzigs die Stadtväter, die richtige Geldquelle entdeckt zu haben: Sie wollen die ehemalige Geschwister-Scholl-Grundschule zur soziokulturellen Begegnungsstätte umbauen. Finanziert werden soll das Projekt durch Bundesmittel. Die Kommune muss nun aber zunächst ihre Hausaufgaben machen.

26.07.2017
Potsdam-Mittelmark Teltow/Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) - Fahrradfahrer haben es schwer in Teltow

Eine Umfrage zeigt in Teltow Defizite im Umgang mit Radlern auf: schlechte Verkehrsführung an Baustellen, fehlende Wegweisung, keine regelmäßige Reinigung – Fahrrad fahren macht in Teltow offenbar wenig Spaß. Den Ortsverein des ADFC wundern die Ergebnisse nicht. In Kleinmachnow sieht es besser aus.

29.07.2017

Die Bundesstraße 1 ist für Geltow seit jeher Fluch und Segen. Seit dem Start des Modellversuchs Zeppelinstraße und den teils kilometerlangen Staus geht in dem Ortsteil die Angst um, dass der Titel „Staatlich anerkannter Erholungsort“, für den lange gekämpft werden musste, auf der Kippe steht. Ortsvorsteher Heinz Ofcsarik erklärt, was auf dem Spiel steht.

26.07.2017