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Beelitz verhandelt mit Windradfirma

Spargelstadt verwehrt vorerst Wegerecht zu Windrad-Standorten Beelitz verhandelt mit Windradfirma

Im Tauziehen um Windräder in einem Wald in der Reesdorfer Heide wollen die Windradfirma Juwi und die Stadt Beelitz wieder miteinander reden. In Beelitz ist man indes skeptisch, ob die Gespräche zu einem guten Ergebnis führen. Es geht um zwölf Windräder, für die Juwi eine Genehmigung vom Landesumweltamt hat. Doch Beelitz hat noch einen Trumpf in der Hinterhand.

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Die geplanten Windräder sollen in einem Wald im sogenannten Windeignungsgebiet 25 Reesdorfer Heide aufgestellt werden und etwa 200 Meter hoch sein.

Quelle: dpa

Beelitz. Die Windradfirma Juwi und die Stadt Beelitz nehmen die abgebrochenen Verhandlungen zu den geplanten Windkraftanlagen in einem Waldgebiet in der Gemarkung Reesdorf wieder auf. Ein Gesprächstermin ist bereits anberaumt, sagte Stadtsprecher Thomas Lähns. Es geht um die Errichtung von zwölf Windrädern, für die Juwi inzwischen eine Genehmigung vom Brandenburger Landesumweltamt hat. Die Behörde hatte im April dem Bau der Anlagen ihren Segen gegeben.

Die Stadt Beelitz legte umgehend Widerspruch gegen die Entscheidung ein. Auch die betroffenen Recura-Kliniken in Beelitz-Heilstätten und die Bürgerinitiative Waldkleeblatt wollen gegen die Entscheidung des Umweltamtes vorgehen. Die Wiederaufnahme der Gespräche zwischen Beelitz und dem Windradunternehmen dürfte einen einfachen Grund haben: Die Stadt hatte angekündigt, dass sie zunächst keine Gestattungsverträge für die Nutzung kommunaler Flächen für eine Erschließung der Windrad-Standorte unterzeichnen wird. Für die Erschließung braucht Juwi die Spargelstadt, die Wegerechte über kommunales Gelände einräumen müsste. „Unser Ziel ist es nach wie vor, die Zahl der geplanten Windräder zu reduzieren“, sagte der Beelitzer Bürgermeister Bernhard Knuth. Er ist allerdings skeptisch, dass die neuen Gespräche zu einem für die Stadt guten Ergebnis führen werden. Im Zweifelsfall müsste Juwi sich das Wegerecht einklagen. Knuth hatte bereits betont: „Wir sind gut gerüstet für eine juristische Auseinandersetzung mit der Firma Juwi.“

Von Jens Steglich

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