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Beelitz Party bis zum Wochenende
Lokales Potsdam-Mittelmark Beelitz Party bis zum Wochenende
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20:20 27.06.2018
Bürgermeister Bernhard Knuth, Spargelkönigin Lara-Luisa Kramer und Ortsvorsteher Tilo Köhn (v. l.) nehmen den Trinkwasserbrunnen in Betrieb. Quelle: Thomas Lähns
Fichtenwalde

Bevor die Festwoche zum 110-jährigen Bestehen von Fichtenwalde am Samstag ab 10 Uhr mit dem großen Festumzug durchs Dorf ihren Höhepunkt findet, bietet das Programm heute und morgen noch einige interessante Veranstaltungen. Lesebühnenautor Volker Strübing wird heute ab 19 Uhr im Gemeindezentrum der evangelischen Kirchengemeinde Fichtenwalde in der Berliner Allee 118 eine Kostprobe aus seinen Büchern vorstellen. Ortsansässige Künstler öffnen morgen Nachmittag ihre Ateliers zu einer Kunstmeile, bevor am Abend der ganze Ort in hellem Licht erstrahlen wird. Die Fichtenwalder „Gospel Glades“ und der Beelitzer Frauenchor stimmen auf den Abend ein. Nach einem Lichterumzug und einer Feuershow krönen ein Feuerwerk und eine Lasershow eine halbe Stunde vor Mitternacht den Festfreitag.

Nach dem Festumzug am Samstag zeigt die Freiwillige Feuerwehr des Ortes, was sie so drauf hat und welche Technik ihr dabei zur Verfügung steht. Das Landespolizeiorchester gibt ein Konzert auf dem Marktplatz und im angrenzenden Hans-Grade-Haus führen Schüler der Grundschule Fichtenwalde ihr „Fichtenwalder Kieferngeflüster“ auf. Der Samstag klingt mit einem Konzert der Band „Right Now“ aus. Den absoluten Schlusspunkt setzen am Sonntag die Brandenburger Symphoniker mit einem Klassikkonzert ab 18 Uhr auf dem Marktplatz. Freunde der Werke von Mozart, Haydn und Beethoven werden voll auf ihren Genuss kommen.

Brunnen soll Treffpunkt werden

Mit einem Höhepunkt war der Ort auch am vorigen Samstag in seine Jubiläumswoche gestartet. Beelitz’ Bürgermeister Bernhard Knuth (Bürgerbündnis), Spargelkönigin Lara-Luisa Kramer und Fichtenwaldes Ortsvorsteher Tilo Köhn (GfB) hatten zur Krönung des neu gestalteten Platzes vor der Kita „Borstel“ einen Trinkwasserbrunnen freigegeben. Der Salzbrunner Bildhauer José Nuevo hatte den Brunnen aus massiver Bronze einer alten Handwasserpumpe nachempfunden. Der Brunnen soll neben der spendenden Erfrischung auch daran erinnern, wie kostbar der Ursprung allen Lebens ist und wie mühevoll er in früheren Zeiten gewonnen werden musste.

Der Brunnen soll ein Treffpunkt für die Fichtenwalder werden, wünscht sich Ortsvorsteher Köhn. An dem Kunstwerk, an dessen Kosten sich die Stadt Beelitz sowie zahlreiche Sponsoren beteiligt haben, sollen sie miteinander plauschen, sich verabreden oder auf ihre Kinder aus der Schule oder Kita warten.

Der Brunnen erinnert bewusst an die ersten Wasserstellen im Ort vor 110 Jahren, erklärt Köhn. Vor allem in den ersten Jahren nach 1908 war die Wasserversorgung in Fichtenwalde ein Problem. Erst Anfang der 1930-er Jahre stabilisierte ein Wasserwerk die Versorgung. Noch heute ist der Wassermangel in sehr trockenen Sommerwochen ein Problem. Darum lässt der örtliche Zweckverband „Nieplitz“ das Werk derzeit erweitern, um Engpässe, wie sie vor drei Jahren in Fichtenwalde aufgetreten waren, künftig zu vermeiden.

Von Heinz Helwig

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