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Beelitz Waldbrand-Serie in Klaistow
Lokales Potsdam-Mittelmark Beelitz Waldbrand-Serie in Klaistow
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17:12 17.06.2018
Waldbrand in Klaistow am 16.Juni 2018.
Klaistow

Eine trotz der Witterung sehr ungewöhnliche Brandserie in der Nähe des Spargelhofes „Buschmann & Winkelmann“ in Klaistow beschäftigt die Feuerwehren. Zwei Waldbrände innerhalb weniger Tage werfen zumindest Fragen auf.

Katastrophe größeren Ausmaßes konnte verhindert werden

Die Kameraden der Feuerwehr sind auf jeden Fall gewarnt, die Kriminalpolizei ermittelt. „Ich höre zum ersten Mal von der Möglichkeit und kann es mir eigentlich auch nicht vorstellen, das es einen Brandstifter gibt“, sagte Ernst-August Winkelmann, der 1991 in Klaistow mit dem Spargelanbau begann. „Und ich hoffe, dass es nichts mit unserer Firma zu tun hat.“

Eine Katastrophe größeren Ausmaßes konnte die Feuerwehr nach Auskunft von Sebastian Klamt, stellvertretender Stadtwehrführer der Feuerwehr Beelitz, bei einem Einsatz am Samstag verhindern. „Wir hatten großes Glück, dass nichts Schlimmeres passiert ist“, sagte er gegenüber der MAZ.

In Klaistow brannte es bereits am 9. Juni 2018. Quelle: Feuerwehr

So hatte ein Hubschrauber der Bundeswehr beim Anflug auf den Truppenübungsplatz Lehnin gegen 11.50 Uhr einen Waldbrand hinter den Klaistower Spargelfeldern an der Straße nach Resau bemerkt und umgehend die Bundeswehr-Leitstelle informiert, die die Information sogleich weitergab.

Mehrere Feuerwehren mussten ausrücken

Mehrere Feuerwehren aus Beelitz, Fichtenwalde, Glindow, Werder/Havel, Lehnin und weiteren Orten rückten umgehend zur Brandbekämpfung aus.

Zur selben Zeit konnte ein zufällig anwesender Kamerad der Feuerwehr auf dem Spargelhof Buschmann & Winkelmann die Brandbekämpfung einleiten, denn der Spargelbauer hatte im Vorjahr ein älteres Tanklöschfahrzeug erworben, das sofort einsatzfähig war.

Unterstützt wurde er dabei von dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Jan Ehlers, der auf Rückfahrt von einer anderen Eisatzstelle war und sofort zu Hilfe eilte. Nach kurzer Zeit hatten beide Kameraden die Flammen unter Kontrolle. Eine gefährliche Ausdehnung in einen jungen Kiefernbaumbestand wurde verhindert.

Das Schwerwiegende an dem Vorfall: Bereits am 9. Juni hatte es in unmittelbarer Nähe des Spargelhofes ebenfalls im Wald gebrannt. Zunächst war am Abend ein 2.000 Quadratmeter großes Waldstück in Flammen aufgegangen.

Als die Feuerwehren gegen 21.45 Uhr auf Anfahrt zum Brandort waren, bemerkten sie circa 300 Meter vor der eigentlichen Brandstelle ein gerade aufzüngelndes Feuer in einem Reisighaufen abseits des Waldweges. An Zufall oder Funkenflug mochte trotz der extremen Waldbrandgefahr niemand glauben.

Von Jens Trommer

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