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Gründlicher Check für Beelitzer Eichen

Astabbruch: 31 Bäume in Brücker Straßen werden untersucht Gründlicher Check für Beelitzer Eichen

Nach dem Abbruch eines mächtiges Eichen-Astes in der Brücker Straße in Beelitz reagieren Straßenmeisterei und Landesbetrieb. Um Klarheit über den Zustand der insgesamt 31 Eichen zu bekommen, die an dieser Straße stehen, sollen alle Bäume einer gründlichen Untersuchung unterzogen werden.

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Ein mächtiger Ast war auf die Straße geknallt. Hier ist er schon zersägt und an die Seite geräumt worden.

Quelle: H.F.

Beelitz. Die Eichen, die an der Brücker Straße (B 246) in Beelitz stehen, sollen einer genauen Untersuchung unterzogen werden. Wie von Wilfried Müller, Leiter der zuständigen Straßenmeisterei Bad Belzig, zu erfahren war, gibt es grünes Licht für eine gründliche Analyse der Standfestigkeit der Bäume. Anlass ist der Abbruch eines mächtigen Astes, der wie aus heiterem Himmel auf die Straße geknallt war und fast eine Autofahrerin getroffen hätte.

Nun soll laut Müller ein Gutachten Klarheit über den Zustand der 31 Bäume bringen. Das Geld dafür will der Landesbetrieb Straßenwesen zur Verfügung stellen. Die aufwendigen Untersuchungen müssen aber vorher ausgeschrieben werden, sagte der Leiter der Straßenmeisterei. Er geht davon aus, dass Ergebnisse der Gutachter im Herbst vorliegen werden. Sie sollen letztlich die Frage beantworten, ob die gut 150 Jahre alten Eichen noch standfest genug sind oder ob sie so morsch sind, dass sie gefällt werden müssen. Die Untersuchungsergebnisse sollen dieses Jahr umgesetzt werden, so Müller, der hinzufügte: „Ich selbst will auch meinen Frieden haben und die Leute sollen sehen, dass hier etwas gemacht wird.“ Kurzfristig sei zudem festgelegt worden, eine Firma zu beauftragen, um schon jetzt die Kronen der 31 Eichen an der Brücker Straße in Augenschein zu nehmen und zu pflegen. Möglicherweise abgestorbene Äste sollen aus den Kronen entfernt werden, sagte Müller.

Der große Ast, der im Juli abgebrochen und vor einer Fahrradwerkstatt auf die Straße geknallt war, wies an der Bruchstelle faule Stellen auf. Verletzt wurde niemand und doch sorgte der Vorfall auch danach für Unruhe bei Anwohnern, die skeptisch sind, ob die Bäume noch standfest genug sind. Die 31 Eichen sollen um 1860 gepflanzt worden sein, sagte der Stadtverordnete Hartwig Frankenhäuser, der unweit der Abbruchstelle wohnt.

Von Jens Steglich

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