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Beelitzer gehen mit der Mondrakete ab

Anzeige Beelitzer gehen mit der Mondrakete ab

Über 2500 Besucher haben bislang die Inszenierung der Berliner Operette „Frau Luna“ zwischen Altstadt und Nieplitzufer gesehen – mit einem glänzend aufgelegten Ensemble, das vor Witz und Charme nur so sprühte, mit einer großartigen Stimmung – und mit jeder Menge liebevoller Details. 

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Am Ende riss es jedes Mal die Zuschauer von den Stühlen, um stehend Beifall zu klatschen. Am kommenden Wochenende gehen die Beelitzer Festspiele in die zweite Runde - mit weiteren drei regulären und – aufgrund der Nachfrage - einer Zusatzvorstellung am Sonntagabend.

„Es ist uns wieder gelungen, eine ganze Region mitzureißen“, so Bürgermeister Bernhard Knuth. Er hatte den Anstoß gegeben, die berühmte „Frau Luna“ mit den unvergessenen Melodien aus der Feder von Paul Lincke („Das macht die Berliner Luft“, „Schenk‘ mir doch ein kleines bisschen Liebe“) in der Spargelstadt auf die Bühne zu bringen - nach dem großen Erfolg der ersten Festspiele mit dem „Weißen Rössl“ vor zwei Jahren.

Beteiligt sind neben vielen Sponsoren auch wieder unzählige Unterstützer und Helfer aus Beelitz und Umgebung. Regisseur Peter Fabers hat für die Beelitzer Inszenierung des über hundert Jahre alten aber nach wie vor sehr unterhaltsamen Stoffes ein großartiges Ensemble aus bekannten Stars wie Herbert Köfer (als Graf Zeppelin), Uta Schorn (herrlich kodderig als Witwe Pusebach), Eva Maria Pieckert und Andrea Meissner sowie großartigen Künstlern aus ganz Deutschland zusammengestellt. Die Rolle der Frau Luna spielt die Sopranistin Jessica Glatte von der Staatsoperette Dresden, in die Rolle des Mechanikers Fritz Steppke, der mit dem selbstgebauten Heißluftballon bis zum Mond fliegt, ist Peter-Benjamin Eichhorn von den Uckermärkischen Bühnen Schwedt geschlüpft. Und den stockpreußischen Wachtmeister Theophil gibt mit Charme und Berliner Schnauze Heiko Walter vom Staatstheater Cottbus.

Operette Frau Luna

Die Resonanz der Besucher ist durchweg positiv: „Das war eine grandiose Aufführung“, schrieb eine Besucherin im Nachhinein auf Facebook. „Kultur auf höchstem Niveau in der schönen Stadt Beelitz“, urteilt ein anderer. Und auch die Ehrengäste loben die Inszenierung: „Lange nich´ mehr so amüsiert. Freude ohne Ende, Jenuss PUR, wat wills´te mehr?“, schwärmte zum Beispiel Rias-Moderatoren-Legende Nero Brandenburg nach der Premiere, zu der auch zahlreiche Vertreter aus Landespolitik, Wirtschaft und Gesellschaft gekommen waren. Und Schauspielerin Ursula Karusseit, die am Sonntag vor Ort war, resümierte: „Eine großartige Stimmung. Ich bin froh, dass ich diese Aufführung sehen durfte.“

Vorführungen

  • am 14. und 15. August, jeweils um 19.30 Uhr,
  • am 16. August um 16 Uhr

Kartenverkauf

  • Tourist Info Beelitz, Poststr. 15, 14547 Beelitz
  • an allen bekannten Vorverkaufsstellen
  • oder im Internet unter www.reservix.de

Infos unter Telefon 033204/391 53 oder www.beelitzer-festspiele.de 

Von Ricarda Nowak

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