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Beelitzer sorgen für gesundes Schulklima

Solar-Oberschule nimmt an Landesprojekt teil Beelitzer sorgen für gesundes Schulklima

Lehrer und Schüler der Solar-Oberschule in Beelitz wollen für ein besonders gesundes Schulklima sorgen. Sie beteiligen sich am Landesprojekt, das unter der Überschrift „Gute gesunde Schule“ läuft. Erste Maßnahmen auf dem Weg zu diesem Titel sind bereits in die Tat umgesetzt worden.

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Im Fitnessraum können die Beelitzer Schüler trainieren.

Quelle: Thomas Lähns

Beelitz. Man kann Rückzugsecken schaffen, die Pausenversorgung verbessern oder die Bewegung fördern: Es gibt so einige Möglichkeiten, für ein gesundes Schulklima zu sorgen. Genau das hat sich die Solar-Oberschule in Beelitz vorgenommen: Im Rahmen des Landesprojektes „Gute gesunde Schule“ will die Bildungseinrichtung zu einem Umfeld finden, das Kindern und Lehrern gleichermaßen gut tut. Sie ist eine von insgesamt 16 Einrichtungen, die sich im Schulamtsbezirk Brandenburg beteiligen.

Die Beelitzer Oberschule hat sich schon in vielen Bereichen profiliert - ob nun als sozialer Lernort, Bildungsstätte nah an der Praxis oder anerkannte „Schule mit hervorragender Berufsorientierung“. Die Entwicklung zur „gesunden Schule“ ist ein weiterer Schritt hin zu einer modernen Einrichtung, in der Kinder und Jugendliche gerne lernen. Ansatzpunkte gibt es schon viele: Im Keller befindet sich ein rege genutzten Fitnessraum, die Essensversorgung übernimmt die nach modernsten Standards arbeitende Küche in der Kita „Kinderland“ nebenan und spätestens mit den Kursen zu Streitschlichtung und Klassenklima, die hier vor mehreren Jahren angelaufen sind, wird auch auf Umgangsformen geachtet.

Kennenlernen kann man die Oberschule im Beelitzer Platanenring am Tag der offenen Tür: Am Samstag, dem 23. Januar, öffnet die Bildungsstätte von 10 bis 13 Uhr ihre Türen. „Unsere Fachbereiche werden sich präsentieren und Experimente vorführen, die Schülerfirma Solar-ESS übernimmt die Versorgung der Gäste, die 7. Klassen geben Führungen durch Räume“, kündigt Schulleiterin Michaela Brückner an. Auch Eltern werden vor Ort sein und über ihre Erfahrungen berichten. Angehende Oberschüler und ihre Familien können sich bei dieser Gelegenheit dann auch über die vielen Modellprojekte informieren, an denen sich die Oberschule in den vergangenen Jahren erfolgreich beteiligt hat.

Die „gute gesunde Schule“ läuft seit Herbst 2014 und ist auf insgesamt drei Jahre angelegt. Erste einfache Maßnahmen sind schon ergriffen worden, wie Projektleiterin und Lehrerin Kathrin Rottstock berichtet. „Wir haben zum Beispiel den Kopierer aus dem Lehrerzimmer verbannt, da solche Geräte die Gesundheit schädigen“, erklärt sie. Und mögliche ruhige Ecken, in denen die Schüler kurz abschalten können, habe man auch schon anvisiert. Vorschläge, wie man die Schule besser – oder gesünder – machen kann, können Kinder, Eltern und Lehrer jederzeit einbringen, erörtert werden sie in einer Arbeitsgruppe, in der auch Experten des Zentrums für angewandte Gesundheitsförderung und Gesundheitswissenschaften (ZAGG) in Berlin sitzen.

Dort wird derzeit auch eine Umfrage ausgewertet, die unter den Kindern und Jugendlichen gemacht wurde. „Die Schüler sollten eigene Vorschläge machen, wo man Stress aus dem Schullalltag herausnehmen und wie man eine ruhigere Arbeitsatmosphäre schaffen kann“, erklärt Frau Rottstock. Eine weitere Arbeitsgruppe beschäftigt sich auch mit baulichen und technischen Voraussetzungen. Im Hinblick auf den geplanten Gebäudetausch mit der Diesterweggrundschule in zwei Jahren gibt es die Möglichkeit, die Räume im Rahmen der ohnehin anstehenden Bauarbeiten von Anfang an fit für einen gesunden Unterricht zu machen – zum Beispiel durch gedämmte Fußböden oder angenehme Lichtverhältnisse.

Einen Tag der offenen Tür mit Führungen, Experimenten, Mitmachaktionen und Einblicken in das Schulleben wird es am Samstag, dem 23. Januar, ebenfalls von 10 bis 13 Uhr auch am Sally-Bein-Gymnasium, Karl-Liebknecht-Straße 4, geben. „Wir zeigen wer, was, wie unterrichtet, wie die Schule ausgestattet und ausgestaltet ist, welche Erfolge und Pläne Schüler, Lehrer und Eltern gemeinsam verwirklichen“, heißt es in der Einladung.

Von MAZ-online

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