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Beetzsee Gefährliche Sogwirkung an Bushaltestelle
Lokales Potsdam-Mittelmark Beetzsee Gefährliche Sogwirkung an Bushaltestelle
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16:00 19.09.2018
Die gefährliche Bushaltestelle am Freiheitsweg. Etwa 20 Kinder warten dort jeden Tag auf ihren Schulbus. Quelle: Mai
Brielow/ Brandenburg/H

Die Bushaltestelle am Freiheitsweg an der Grenze zwischen Brandenburg und Brielow ist riskant für die Schulkinder. „Der Bereich (...) unterliegt tatsächlich einer erhöhten Gefährdung“, bestätigt Pressesprecherin Susanne Wiegner von der Brandenburger Stadtverwaltung. Durch Lastwagen entstehe eine Sogwirkung für die Kinder. Verkehrsmessungen durch die Polizei haben dort häufige Tempoüberschreitungen festgestellt.

Noch gefährlicher wird es bei Regen. Zwar sollen die Kinder im Wartehäuschen stehen, um der Sogwirkung zu entgehen, doch das steht bei Regen unter Wasser, sodass die Schüler gezwungen sind, nahe am Bordstein zu warten. „Diese Fläche reicht für die steigenden Kinderzahlen nicht mehr aus“, sagt Wiegner.

So sieht die sichere Bushaltestelle in Brielow Mühlenweg aus. Sie schützt die Kinder durch Geländer vor dem vorbeifahrenden Verkehr. Quelle: Marion von Imhoff

Rasern will die Stadt mit Blitzern das Handwerk legen. Die Bushaltestelle insgesamt soll baulich verändert werden. Am 10. April kamen dafür Vertreter von Polizei, Amt Beetzsee, Stadtverwaltung Brandenburg und der Kreisverwaltung zu einem Vorort-Termin zusammen. Eltern hatten um diesen Termin gekämpft. Bauliche Veränderungen wurden vereinbart. Der Landkreis kündigte an, Tempo 60 in Brielow Ausbau zu kassieren, damit Auto- und Lastwagenfahrer nicht zum Rasen verleitet werden. Doch geschehen ist seitdem nichts.

Firma Ströer als Eigentümerin hat nach Angaben der Stadt mittlerweile zugestimmt, dass die Wartehalle höher gesetzt wird, damit das Wasser dort ablaufen kann. Zur beschlossenen Temporeduzierung heißt nur, „leider ist der Fall noch in Bearbeitung“. Das teilt Pressesprecherin Andrea Metzler von der Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark mit. Dabei herrscht Gefahr in Verzug. Die Eltern fordern dort sogar Tempo 30. „Die Autos rasen hier dicht vorbei“, sagt Michaela Hübener. Sie begleitet jeden Tag ihre achtjährige Tochter aus Angst, ihr könnte an der Bushaltestelle etwas zustoßen.

Von Marion von Imhoff

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