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Beetzsee Günter Noack will Bürgermeister bleiben
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15:39 24.01.2019
Günter Noack tritt erneut zur Bürgermeisterwahl an. Quelle: Frank Bürstenbinder
Havelsee

Die rund 2800 Wahlberechtigten in Havelsee entscheiden am 26. Mai nicht nur über die neue Zusammensetzung der Stadtverordnetenversammlung. Zur Wahl steht auch der ehrenamtliche Posten des Bürgermeisters. Wie Amtsinhaber Günter Noack (62) auf Nachfrage bestätigte, wolle er die Bürger erneut um ihr Vertrauen bitten. „Ich möchte gern die Arbeit der vergangenen Jahre fortsetzen, um zur Kontinuität in der Stadtentwicklung beizutragen“, sagte der Bürgermeister der MAZ.

Viele Jahre an der Spitze

Noack wird sich ausschließlich um die Funktion des ehrenamtlichen Bürgermeisters bewerben. Als solcher steht er der Stadtverordnetenversammlung mit derzeit 15 Abgeordneten vor. Der Pritzerber gehört zu den dienstältesten Kommunalpolitikern im Altkreis Brandenburg überhaupt. Insgesamt 33 Bürgermeisterjahre liegen hinter dem gelernten Steinmetz, der zu DDR-Zeiten Staats- und Rechtswissenschaften studierte.

Verteidiger des Ämtermodells

Noack war zunächst hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Pritzerbe bis zur Wende. Seit 1993 steht er erneut an der Spitze der Stadt Havelsee, die 2002 aus dem Zusammenschluss von Pritzerbe, Fohrde, Briest und Hohenferchesar entstand. 2008 kam als fünfter Ortsteil Marzahne hinzu. Der parteilose Noack steht außerdem dem Amtausschuss vor. Das Gremium ist Dienstvorgesetzter von Amtsdirektor Guido Müller. Noack gehört zu den Befürwortern des Ämtermodells, das den amtsangehörigen Kommunen die Eigenständigkeit sichert. Dafür will sich der Bürgermeister auch in den kommenden Jahren einsetzen.

Sporthalle ist neues Thema

In die Zeit seiner bisherigen Regentschaft fiel neben der Gemeindegebietsreform die inzwischen abgeschlossene Stadtsanierung in Pritzerbe sowie die Einrichtung von Dorfgemeinschaftshäusern in allen Ortsteilen. Derzeit treibt Noack die Überlegungen für den Bau einer Sporthalle in Fohrde voran. Außerdem soll die Fohrder Kita mit Zustimmung der Stadtverordneten einen Erweiterungsbau bekommen. Ein Radweg soll bald den Ortsteil Hohenferchesar mit dem benachbarten Brielow verbinden.

Von Frank Bürstenbinder

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