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Bei 89 Cent ist noch lange nicht Schluss

Benzin billig wie lange nicht Bei 89 Cent ist noch lange nicht Schluss

Bei den Spritpreisen geht noch was in Westbrandenburg – und zwar nach unten. Mit 87,9 Cent den Liter Lkw-Diesel lockte am Montagabend die HEM-Tankstelle in Ziesar jede Menge Trucker von der Autobahn. Pkw-Fahrer tankten für 88,9 Cent – so wenig wie im Jahr 2003. Auch Super war mit 1,13 Euro je Liter rekordverdächtig günstig. Ein Ende des Preisverfalls ist nicht in Sicht.

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Tanken wird zurzeit immer billiiger.

Quelle: dpa-Zentralbild

Ziesar. Spätestens bei 99 Cent ist Schluss. Das haben viele Dieselfahrer geglaubt. Doch bei den Spritpreisen geht noch was – und zwar nach unten. In Ziesar lockte am Montagabend die Tankstelle der HEM-Kette mit 87,9 Cent den Liter Lkw-Diesel jede Menge Trucker von der Autobahn. Pkw-Fahrer waren mit 88,9 Cent dabei – so wenig wie im Jahr 2003. Zur Erinnerung: 2012/2013 waren in der Region für Markensprit noch bis zu 1,50 Euro und mehr fällig.

Preistafel an einer Tankstelle bei Ziesar

Preistafel an einer Tankstelle bei Ziesar.

Quelle: Frank Bürstenbinder

Auch der am Montag in Ziesar verlangte Preis für Super E 10 von 1,13 Euro ist so preiswert wie seit über zehn Jahren nicht mehr. In der Stadt Brandenburg purzeln die Preise ebenso weiter. Bei Kaufland am Einkaufszentrum Wust ist Diesel aktuell für 89,9 9 Cent zu haben, Super E 10 gibt es für 114,9 Cent. Ähnlich sehen die Preise bei Real am Beetzsee-Center aus. Gegen Abend könnten die Preise weiter unter Druck geraten. Marken-Tankstellen wie Aral in der Potsdamer Straße schrammen am Dienstagmorgen bei Diesel an der Ein-Euro-Marke entlang. Shell in der Warschauer Straße ist ein paar Cent billiger.

Was die Autofahrer in der Havel-Region erfreut, stimmt Besitzer von Ölheizungen nicht weniger froh. Wer 3000 Liter abnimmt, zahlt aktuell etwa 38 Cent für den Liter. Vor einem Jahr war das Heizöl in Brandenburg fast doppelt so teuer. Das bedeutet für Hausbesitzer über 1000 Euro Ersparnis pro Füllung. Fachleute rechnen mit weiter fallenden Preisen. Der Iran ist zurück im Markt. Das wird sich zusätzlich auf das derzeitige Überangebot an Öl und die Preise in Westbrandenburg auswirken.

Von Frank Bürstenbinder

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