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Potsdam-Mittelmark Bei Ortsbegehung Straßenschäden aufgelistet
Lokales Potsdam-Mittelmark Bei Ortsbegehung Straßenschäden aufgelistet
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20:17 22.06.2018
Die Straßen in Locktow sollen repariert werden. Im Zuge dessen sollen auch die kaputten Bordsteine - beispielsweise rund um die Mittelinseln – erneuert werden. Quelle: Josefine Kühnel
Locktow

Die Bordsteine an den Mittelinseln entlang der Hauptstraße bröckeln, die starken Wurzeln einiger Bäume lassen allmählich die Asphaltdecke aufreißen und die Gehwege ähneln an den meisten Stellen einem Flickenteppich. So lautet das ernüchternde Ergebnis des Dorfrundgangs, zu dem der Locktower Ortsbeirat sowie einige Anwohner nach der jüngsten Sitzung aufgebrochen sind.

Die Diskussion darüber, was genau und in welchem Umfang saniert werden soll, hält nun schon länger an. Das Thema hat bereits bei diversen Ausschusssitzungen auf der Tagesordnung gestanden. Auch eine Arbeitsgruppe Straßenbau war eigens für die weitere Planung ins Leben gerufen worden.

Konzept zur Gestaltung des Dorfzentrums gefordert

Bei der Sitzung des Ortsbeirats hat Niemegks Amtsdirektor Thomas Hemmerling nun erneut an die Anwesenden appelliert, sich gemeinsam Gedanken zu dem Vorhaben zu machen. „Ihr seid ein Dorf, ihr müsst das untereinander besprechen. Das muss auch nicht immer während einer förmlichen Sitzung passieren.“ Er wünsche sich eine sachliche Diskussion, da noch nichts entschieden sei.

Die Arbeitsgruppe sollte zudem ein Konzept zur Gestaltung des Ortszentrums entwickeln. Planetals ehrenamtliche Bürgermeisterin Karin Commichau hat ihrerseits Vorschläge dazu unterbreitet. Demnach sollen die Gehwege saniert werden, wobei sich Commichau eine einheitliche Farbgestaltung wünsche. Sie brachte zudem die Idee eines Dorfbrunnens ein sowie die Neugestaltung des Kriegerenkmals – inklusive eines neuen Standorts. Das ist jedoch nicht auf breite Zustimmung gestoßen.

Kaputte Stellen auf Zeichnung markieren

Bei der Ortsbegehung sind dann schließlich weitere Punkte zusammengetragen worden: So sollen die Borde an den Mittelinseln getauscht und die Gullis am Straßenrand vergrößert werden, damit das Regenwasser besser abfließen kann. Der abgesackte Asphalt am Straßenrand könne einfach ausgebessert werden, ohne die Straße komplett erneuern zu müssen. Die Bordsteine an den Gehwegen könnten von innen begradigt und anschließend wieder rangesetzt werden.

Frank Miklis von der Arbeitsgruppe und Karin Commichau wollen zudem eine Zeichnung des Ortes raussuchen, um die auszubessernden Stellen entlang der Straße zu markieren.

Gesamte Ortslage ist Gemeindestraße

Zuletzt waren immer wieder Bedenken geäußert worden, dass das Bauprojekt zu groß und damit zu teuer werden könnte. Fast die gesamte Ortslage ist als Gemeindestraße klassifiziert.

Damit ist die Gemeinde für den Ausbau zuständig und darf die Kosten – bei einem grundhaften Ausbau – anteilig auf die Anlieger umlegen. Wird nur repariert, müssen die Einwohner keine Umlage zahlen.

Von Josephine Mühln

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