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Belebung auf Immobilienmarkt

Kein Leerstand in Borkwalde Belebung auf Immobilienmarkt

Geschäfte, Häuser, Baugrundstücke: In Borkwalde herrscht offenbar Bewegung auf dem Immobilienmarkt. Nach Angaben von Gewerbetreibenden und Maklern ist die Nachfrage nach Liegenschaften deutlich gestiegen. Leerstand gibt es kaum in der Waldgemeinde. Stattdessem sogar mehrere Bewerber pro Grundstück.

Borkwalde. „Freie Grundstücke lagen früher wie Blei, ließen sich kaum an den Mann bringen, jetzt habe ich sofort drei Bewerber für ein Baugrundstück“, berichtet der ortsansässige Immobilienmakler Dietmar Grunert. Auch Wohnungen sind demnach rar geworden. „Wir sind zu 100 Prozent vermietet“, erklärt Marion Nörenberg von der Firma Berolina. Dem Unternehmen gehört ein Großteil der Mietwohnungen im Ort.

Auch am Astrid-Lindgren-Platz sind die Ladenräume wieder vermietet. Und wieder gibt es hier eine aktive Familie. Die 23-jährige Tina Freischmidt ist gerade Friseurmeisterin geworden und arbeitet in ihrem Salon. Ihre Mutter, Esther Hennig, ist eine gelernte Restaurantfachfrau und hat das Bistro „Viktualias“ übernommen, modernisiert und erweitert. Das Lebensmittelsortiment ist auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt. Der Restaurantbetrieb läuft von morgens bis abends.

Als das Ehepaar Frank und Michael Kessler Anfang des Jahres seinen Rückzug aus Borkwalde und damit die Schließung der Cocktailbar und des Bistros verkündet hatte (die MAZ berichtete), befürchteten viele Einwohner, dass das Zentrum der Holzhaussiedlung veröden könnte. „Ich hoffe, dass sich Nachmieter für diese Geschäfte finden“, erklärte Bürgermeister Marco Wilde damals. Seine Wünsche sind in Erfüllung gegangen. In den Räumen der Cocktailbar begrüßt jetzt die Aromatherapeutin Ines Schmidt die Kundschaft.

Am Rand des Astrid-Lindgren-Platzes plant ein schwedischer Unternehmer eine weitere Siedlung. Wie berichtet, soll dort ein Allmendedorf mit 62 so genannten Scheunenhäusern entstehen. Eigens für den Investor stimmte die Gemeindevertretersitzung jetzt der Änderung des Bebauungsplans zu. Zudem haben die Volksvertreter die Verwaltung beauftragt, Investoren für die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes auf dem kommunalen Grundstück an der Ernst-Thälmann-Straße zu finden.

Vor allem die Wirtin Esther Hennig will nun an die Traditionen der Kesslers anknüpfen. Am kommenden Samstag schon veranstaltet die Borkwalderin gemeinsam mit dem Kulturverein Zauche das Oktoberfest. Wie im Vorjahr wird in den Räumen der immer noch leer stehenden ehemaligen Schleckerfiliale ab 19 Uhr gefeiert. Neben den üblichen bayerischen Spezialitäten wird ein Diskjockey auflegen und singen. Außerdem werden die Laienspielerinnen, die schon mit ihren Darbietungen bei der Borkwalder Sommernacht begeistert haben, zu erleben sein.

Von Andreas Koska

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