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Ben Granfelt rockt in Brück

Veranstalter im Planestädtchen setzen auf bekannte Musiker Ben Granfelt rockt in Brück

Ben Granfelt und Band brachte am Samstag Brück zum Kochen. Der ehemalige Gitarrist und Sänger der „Leningrad Cowboys“ und „Wishbone Ash“ spielte in dem Städtchen Stücke aus seiner neuen CD.

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Ben Granfelt und Band brachte am Samstag Brück zum Kochen

Quelle: Andreas Koska

Brück. Brück, Thorn in Polen, Hamburg und Lahti - die Europa-Tour von Ben Granfelt und Band schlängelt sich vom Planestädtchen bis in den hohen Norden Europas. Dass der Musiker in Skandinavien auftritt, mag logisch erscheinen, schließlich ist der ehemalige Gitarrist und Sänger der „Leningrad Cowboys“ und „Wishbone Ash“ Finne.

Brück ist ungewöhnlich in dieser Reihe von Konzertorten. Hier gehörte der Samstagabend den harten Rockrhythmen. „Klassischer Rock mit etwas Blues“, so charakterisiert Granfelt seine Musik. Im Garten des Landgasthofs von Elke Frenzel gab Granfelt vor etwa 100 Besuchern ein rund eineinhalbstündiges Konzert. Damit scheint sich das Lokal als Anlaufstelle für namhafte Musiker einen Namen zu machen.

Zu verdanken ist es Kay Diebold. Der 48-jähriger ist selbst Musiker, baut gerade eine eigene Band auf. „Wir sind fast komplett, haben schon drei Mal proben können, allerdings sind wir noch auf der Suche nach einer Sängerin oder einem Sänger“, berichtet Diebold. Ein von ihm organisiertes und erfolgreiches Konzert in Damelang brachte ihn auf die Idee, es auch in Brück zu versuchen. „Ich schaue, wer gerade tourt und frage beim Management nach, ob sich ein Gig in Brück einbauen ließe“, sagt Diebold.

Nicht alle Musiker schielen auf das Geld

So ist die Kleinstadt in der Zauche im Tourkalender von Granfelt gelandet. Diebold glaubt, dass einige der Musiker es genießen im kleineren Rahmen aufzutreten. „Das Geld ist ihnen nicht immer wichtig, sie suchen den Kontakt zum Publikum, wollen zurück zu den Wurzeln“, meint der gebürtige Brücker. Nach der Tedd-Wolfe-Band im Juni mit knapp 200 Besuchern war es der zweite Versuch. „Der Garten im Landgasthof eignet sich hervorragend“, ist er von den Open-Air-Arena überzeugt und lobt die Nachbarschaft, die die lauten Töne duldet.

Bei Besitzerin Elke Frenzel lief er mit seinem Vorschlag offene Türen ein. „Wir werden im Oktober unser 25-jähriges Jubiläum feiern können, schon damals haben wir es mit Country-Konzerten versucht“, erinnert sich die Gastwirtin. Mangels Resonanz hat sie einst damit aufgehört. Die Bereitschaft, es wieder zu versuchen, war jedoch immer da. Frenzel und Diebold wollen es zwei bis drei Mal jährlich angehen – im Sommer im Garten, in der kälteren Jahreszeit im Saal.

Die neue CD „Homemade“ vorgestellt

„Als nächstes kommen die „Lord Bishop Rocks aus den USA, dann allerdings wieder nach Damelang“, kündigt Diebold an. Der Rockfan will den Berliner Clubs keine Konkurrenz machen, aber auf jedem Fall zeigen, dass auch im ländlichen Brandenburg einiges möglich ist. Zumindest hat sich Ben Granfelt am Samstagabend nicht gescheut, in dem Ort seine neue CD „Handmade“ vorzustellen. „Toller Sound, geile Musik“, war nicht nur Daniel Bonus begeistert.

Von Andreas Koska

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