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Bernd Albers siegt mit 58,5 Prozent

Bürgermeisterwahl in Stahnsdorf Bernd Albers siegt mit 58,5 Prozent

Der Amtsinhaber hat sich durchgesetzt: Bernd Albers (Bürger für Bürger) bleibt für weitere acht Jahre Bürgermeister von Stahnsdorf (Potsdam-Mittelmark). Bei der Stichwahl am Sonntag landete sein Konkurrent Daniel Mühlner (CDU) weit abgeschlagen hinter ihm.

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Bernd Albers (Bürger für Bürger) ist und bleibt Bürgermeister in Stahnsdorf.

Quelle: Friedrich Bungert

Stahnsdorf. Die Stahnsdorfer Bürgermeisterwahl ist gelaufen: Amtsinhaber Bernd Albers (Bürger für Bürger) konnte sich in der Stichwahl am Sonntag deutlich gegen den CDU-Kandidaten Daniel Mühlner durchsetzen. Albers erreichte nach einem vorläufigen Endergebnis 58,50 Prozent der abgegebenen Stimmen, Mühlner landete bei nur 41,50 Prozent. Auch das Quorum von mindestens 1850 Stimmen erreichte Albers. Damit ist die Wahl gültig.

Beide Kandidaten hatten sich in eine ersten Wahlgang Ende April als die beiden stärksten Kandidaten erwiesen. Der SPD-Ortsverband Stahnsdorf hatte im Vorfeld der Stichwahl erklärt, den CDU-Kandidaten Daniel Mühlner unterstützen zu wollen. Nur ein Wechsel an der Spitze der Verwaltung mache Stahnsdorf fit für die Zukunft, begründeten die Sozialdemokraten ihre Entscheidung. Dieser Wechsel wird nun nicht stattfinden.

Die Stahnsdorfer Bündnisgrünen und die Linken hatten im Vorfeld diskutiert, ob sie sich auf einen der beiden Spitzenkandidaten festlegen sollten. Beide Parteien wollten jedoch ihren Mitgliedern die freie Wahl überlassen und hatten ihnen keine Empfehlungen für einen Bewerber vorgegeben.

Albers und Mühlner hatten in den vergangenen Tagen noch einmal mit verschiedenen Aktionen für Wählerstimmen geworben. „Nach der Arbeit habe ich Wahlflyer in die Briefkästen gesteckt und mit vielen Leuten gesprochen“, sagt Albers. In den Einkaufsmärkten und beim Bäcker habe er mit Stahnsdorfern über die Zukunft der Gemeinde diskutiert.

Auch Mühlner versuchte, in möglichst vielen Bürgergesprächen die Stahnsdorfer vom Unterschied seines Konzeptes zum Wahlprogramm des Amtsinhabers und von einer Alternative für die Gemeinde zu überzeugen. Er sei nach der Erstwahl von vielen Leuten angesprochen und um ein Gespräch gebeten worden. Neben Dialogen über den Gartenzaun habe er in Güterfelde eine Bürgerbesprechstunde abgehalten, die auch in Schenkenhorst noch stattfinden soll.

In der Stichwahl brauchte der neu zu bestimmende Bürgermeister die einfache Mehrheit und mindestens 1850 Stimmen, um das vorgegebene Quorum von 15 Prozent aller wahlberechtigten Einwohner zu erfüllen. Rund 12 400 Stahnsdorfer ab 16 Jahre konnten in der Stichwahl entscheiden, wer von beiden Kandidaten die Gemeinde in den nächsten acht Jahren regiert. Bürgermeister Bernd Albers hatte beim ersten Wahlgang am 17. April mit 3489 Stimmen (48,8 Prozent) die absolute Mehrheit knapp verpasst. Daniel Mühlner fuhr 2097 Stimmen (29,3 Prozent) ein. Bei der Hauptwahl wurden 7155 gültige Stimmen abgegeben. Die Wahlbeteiligung lag bei 58,4 Prozent.

Von MAZonline

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