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Berufemarkt in Ziesar

Ausbildungsmesse Berufemarkt in Ziesar

Betriebsamkeit herrschte auf dem Burghof in Ziesar. Firmen und Institutionen hatten 30 Stände aufgebaut, an denen Mitarbeiter über Berufsausbildung und Berufe informierten. Die Lehrerinnen Katharina Vogt und Ina Grunicke nahmen mit über 100 Betrieben Kontakt auf. Die boten den Schülern spannende Einblick in die Arbeitswelt.

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Autofans rollen tiefergelegt über Rundkurs

Tony Peters lässt die Achtklässler schon mal einen Nagel im Holz versenken.

Quelle: Silvia Zimmermann

Ziesar. Rege Betriebsamkeit herrschte auf dem Burghof in Ziesar. Firmen und Institutionen hatten 30 Stände aufgebaut, an denen Mitarbeiter über Berufsausbildung und Berufe informierten.

Die Lehrerinnen Katharina Vogt und Ina Grunicke nahmen mit über 100 Betrieben Kontakt auf. „Ziel dieser Betriebskontaktmesse ist es, den Schülerinnen und Schülern Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten in der Region aufzuzeigen, um das Abwandern von Jugendlichen zu stoppen“, erklärte Vogt.

Ungefähr 250 Schüler von der dritten bis zur zehnten Klasse der Oberschule Ziesar mit Grundschule waren gekommen. Es war die erste Ausbildungsmesse dieser Art in Ziesar.

„Wir nutzen diese Messe, um uns über Betriebe zu informieren, bei denen wir ein Praktikum absolvieren können“, berichteten die Achtklässler Claas und Björn Iseensee, Julian Tornow und Brian Elner. „In diesem Schuljahr werden wir ab Ende September jeden Dienstag für vier Stunden in Firmen gehen, um dort Berufe kennenzulernen“, sagten sie. „Besonders gefallen haben uns die Informationsstände der Autohäuser, der Industrie- und Handelskammer und vom Brandenburger Getriebewerk ZF“, erklärten die vier Schüler.

Vertreten waren Autohäuser, Agrarbetriebe, Krankenpflegefirmen, Bundeswehr, Polizei, Lebensmittelbetriebe, Sparkassen, Handwerker firmen. Auf große Betriebe wie ZF und die Heidelberger Druckmaschinen AG aus Brandenburg an der Havel präsentierten sich.

Die Agenturen der Arbeit und die Berufsberatungen aus Brandenburg an der Havel, Bad Belzig und Genthin  waren mit einem gemeinsamen Stand auf der

Die Agenturen der Arbeit und die Berufsberatungen aus Brandenburg an der Havel, Bad Belzig und Genthin waren mit einem gemeinsamen Stand auf der Messe vertreten.

Quelle: Silvia Zimmermann

Marc Hoffmann aus Bücknitz sah sich beim gemeinsamen Stand des Kreisbauernverbandes und der Fiener Arar Genossenschaft um. „Ich kann mir gut vorstellen, einen landwirtschaftlichen Beruf zu erlernen“, sagte der Zehntklässler. „Ein Praktikum habe ich bereits in der Tierproduktion absolviert“, berichtete er. Den nötigen Schulabschluss, die Erweiterte Berufsbildungsreife, habe er.
Samuel Giese aus Buckautal hat schon konkrete Vorstellungen von seiner zukünftigen Berufsausbildung. „Ich möchte mich zum Sattler und Polsterer ausbilden lassen. Meine Mutter hat eine solche Firma, da helfe ich bereits mit“, so der 16-Jährige.

Zahlreiche Betriebe aus Ziesar und Umgebung, die ausbilden oder in Zukunft ausbilden wollen, beteiligten sich auch mit einem Stand. Die Dachdeckerfirmen Lutz Cenkier aus Köpernitz und Manuela Peters aus Ziesar waren dabei „Wir wollen Dachdecker ausbilden und wir benötigen jungen Nachwuchs“, erklärten die beiden Jungmeister Marcel Cenkier und Toni Peters. An ihrem Stand konnten sich die Schüler schon mal ausprobieren.

Erstmals gemeinsam vertreten waren die Bundesarbeitsagentur Potsdam, die Berufsberatung sowie der Arbeitgeberservice aus Brandenburg an der Havel, Bad Belzig und Genthin (Sachsen- Anhalt). „Besonders gefragt waren die Broschüren mit den Ausbildungsberufen. Wir arbeiten grenzüberschreitend zusammen, da auch viele Schüler aus Sachsen-Anhalt kommen“, sagte Monika Bothe, Berufsberaterin aus Brandenburg.

Nico Schonert ist Ausbildungsstellenvermittler in Brandenburg und war von der Messe begeistert. „Wir haben Kontakte zu vielen Betrieben, die sich an der Messe beteiligten. Wichtig ist, dass Schüler und Betriebe persönliche Kontakte knüpfen können“, sagte Schonert.

 

Von Silvia Zimmermann

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