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Bessere Spielplätze sollen her

Treuenbrietzen Bessere Spielplätze sollen her

Spannendere Spielplätze soll es bald in Treuenbrietzen geben. Eine Arbeitsgruppe kümmert sich zunächst um die Verbesserung der drei öffentlichen Spielplätze im Stadtgebiet. Der Auftakt soll im Spielpark am Schwanenteich erfolgen. Er wird am stärksten genutzt und biete bereits gut Voraussetzungen.

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Der Spielpark am Schwanenteich in Treuenbrietzen soll für Kinder attraktiver werden.

Quelle: Thomas Wachs

Treuenbrietzen. Die Arbeitsgruppe „Familienfreundliche Stadt“ will sich jetzt aktiv um die Verbesserung von Spielmöglichkeiten für Kinder im Treuenbrietzener Stadtgebiet kümmern. „Denn die Situation der Spielplätze hat sich in den erste Treffen der AG als Kernpunkt herauskristallisiert“, berichtet Nadja Körner, die Sprecherin der Gruppe. Sie ruft all Interessierten für Mittwochabend dazu auf, bei einem Ortstermin im Spielpark am Schwanenteich Ideen und Lösungsansätze beizusteuern.

In Treuenbrietzen gibt es drei öffentliche Spielplätze. „Der bekannteste und am stärksten frequentierte ist der am Schwanenteich“, so Körner. Dabei gibt es im Wohngebiet hinter der Albert-Schweitzer-Straße mit 105 Kindern im Alter bis zehn Jahre fast ebenso viele spielfähige Kinder wie im Stadtzentrum. Dort sind es 113. Womöglich aufgrund der spatanischen Gestaltung werden die Spielplätze in der Berliner Siedlung und an der Robert-Koch-Straße derzeit aber nur selten genutzt, hat die AG ermittelt. Insgesamt hat sie in der Stadt circa 340 Kinder im Spielplatz-Alter gezählt.

Um die Frequentierung und den Bedarf der Nutzer besser einschätzen zu können, sollen nun an verschiedenen Stellen Befragungen erfolgen.

Wasserspiele sollen neue Höhepunkte bieten

Unabhängig davon richtet sich der Focus für den Auftakt der Aufwertungsaktion jetzt auf das zentral gelegene Areal am Schwanenteich. Die Nähe zu Stadtpark, Freibad und Teich gelten als Argumente zur Entwicklung kreativer Spielmöglichkeiten dort. „Hilfreich dafür wären themenorientierte Spielgeräte wie ein Boot, ein Zugang zum Wasser über einen flachen Sandstrand, ein Steg zum Wasserschöpfen oder eine Stelle zum Wassertreten“, erklärt Nadja Körner zu den ersten Ideen.

Für unterschiedliche Bewegungsmöglichkeiten in der freien Natur biete der Park schon enorm viel: Unterschiedliche Höhen, vorhandene Wiesen, viel Sand, viel Platz und Bäume und Büsche, die zum Klettern und Verstecken einladen. Der Bewegungsdrang der Kinder ließe sich durch Kletter- und Balanciergeräte unterstützen, die sich auch von Erwachsenen und Senioren nutzen lassen könnten. Derzeit fehle dem Spielpark auch eine große Rutsche. „Kinder lieben es, irgendwo hinunter zu sausen. Das Kribbeln im Bauch fühlt sich einfach toll an“, so Körner. Auch für diesen Fall habe der Spielplatz bereits ein Ass im Ärmel. Der vorhandene Hang ließe sich prima nutzen.

Eltern und Kinder zur Ideenbörse eingeladen

Der Spielplatz am Schwanenteich bringe viele ausbaufähige Stärken mit. „Es gibt Orte, die deutlich weniger Potenzial haben. Zusammen mit dem angrenzenden Pauckertring vereint er alle Generationen Treuenbrietzens“ sagt Nadja Körner. „Zur Ideenbörse eingeladen sind nun Eltern, Kinder und gerne auch Unternehmen, die uns bei der Realisierung unterstützen wollen“, sagt die Sprecherin der Arbeitsgruppe „Familienfreundliche Stadt“.

Termin: Die Ideenbörse findet statt am Mittwoch, um 18 Uhr, auf dem Spielplatz am Schwanenteich.

Von Thomas Wachs

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