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Besucher rennen Blumenmarkt die Bude ein

Wiesenburg Besucher rennen Blumenmarkt die Bude ein

Auf dem Wiesenburger Blumenmarkt herrschte mehr Andrang denn je. Denn nach Frost und Eisheiligen war der Termin quasi wie der Auftakt zur Pflanzsaison. Die Händler hatten tatsächlich einiges zu bieten, um die Sehnsucht nach blühenden Landschaften zu stillen.

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Auf dem Wiesenburger Blumenmarkt wurde eine große Vielfalt an Pflanzen geboten und wirklich fast alles war gefragt.

Quelle: Annett Mohr

Wiesenburg. Endlich ist Frühling im Hohen Fläming und die Sehnsucht nach blühenden Landschaften scheint groß. Entsprechend war der Andrang beim Blumenmarkt am Muttertag. Gefragt war fast alles: Sommerblumen, Stauden, Solitärgehölze, Blumenampeln, Gemüse- und Kräuterpflanzen aller Art

Andreas Fröhlich und Wilfrid Koy von der Firma Gartenbau und Floristik aus Rathenow, die seit drei Jahren ihr Sortiment zu dem festen Termin vor der exklusiven Kulisse anbieten, waren voller Freude über das Maiwetter. „So besteht die Hoffnung, dass die geringen Umsätze im katastrophalen Monat April wieder ausglichen werden“, sagt das Duo „Nun hoffen wir, dfass es der Auftakt für zwei richtig gute, sonnige Wochen, war um den Verlust wettzumachen.“

Ähnlich äußerte sich auch Anett Blasche. Von Anfang an gehört sie zu den Mitwirkenden an. Die Inhaberin der Gärtnerei Köhler im Nachbarort Reetzerhütten, war nicht von ungefähr auf den Ansturm gut vorbereitet. „Neben meinen Mitarbeitern hilft die ganze Familie mit, um ständig frische Pflanzen nachzuholen“, berichtet sie. Am besten seien Gemüse und Kräuterpflanzen gegangen, aber dann sagt die 53-Jährige: „Eigentlich wird vom gesamten Angebot, von Blumentöpfchen bis zur Gartenfloristik alles gekauft.“

Wie die Händler war die Kundschaft bei guter Laune. Andrea Herbert und Christian Wiese aus Niemegk bauen in ihrem Garten selbst Obst und Gemüse an: „Wir warten extra bis die „Eisheiligen“ vorbei sind, um mit den Neupflanzungen zu beginnen. Das passt ja ganz gut mit dem Termin des Wiesenburger Blumenmarktes. Wir haben hier alles gefunden, was wir brauchten und die Qualität der Pflanzen ist auch sehr gut.“

Eigens aus Berlin sind Gerlinde Schubert und Maria Köhler angereist. Sie berichten, dass sie immer zu dem Anlass in die „Perle des Flämings“ kommen: Die besondere Atmosphäre des bunten Treibens gleich neben Schloss und Park werden sie gewiss auch nächstes Jahr locken, versprechen die beiden. hnehin ist ja der Wiesenburger Blumenmarkt ein Erlebnis für alle Sinne geworden. „Heimische Kunstgewächse“ wurden präsentiert, nicht alltägliche Kinderbelustigungen waren vorbereitet und kulinarisch gab es offensichtlich einige Köstlichkeiten zu entdecken. Mithin waren heimische Vereine unter den Ausstellern, um sich ins rechte Sonnenlicht zu rücken.

„Es läuft wirklich super“, befand Ulrich Jarke am Stand des Parkfördervereins. Er berichtet, dass späte Frost den Pflanzen zu Füßen des Schlosses nicht geschadet habe und konnte viele Erfahrungen der Besucher teilen. „Alles stand in den Gewächshäusern und kostete viel Zeit für die Pflege“. Jetzt seien alle startklar für die Saison, so der Fachmann. Nicht zuletzt erfolgt in dieser Woche die Umgestaltung der Beete losgehen. „Die Frühblüher müssen weichen und Platz machen unter anderem für Studentenblumen und Eisblumen.“ Derzeit locken farbenfroh Rhododendren mit dunkelroten und lila Blüten.

Von Annett Mohr

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