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Besucher rennen Handwerkern die Türen ein

Görzke Besucher rennen Handwerkern die Türen ein

Beim 12. Tag der offenen Töpfereien am Wochenende im Handwerkerort in Görzke gaben sich die Besucher regelrecht die Klinke in die Hand und besuchten zum Teil alle sechs Töpferbetriebe und die Hinterglasmalerei von Uwe Schönefeldt.

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Mia Lenkeit (11) mit ihrer getöpferten Vase.

Quelle: Silvia Zimmermann

Görzke. Beim 12. Tag der offenen Töpfereien am Wochenende im Handwerkerort in Görzke gaben sich die Besucher regelrecht die Klinke in die Hand und besuchten zum Teil alle sechs Töpferbetriebe und die Hinterglasmalerei von Uwe Schönefeldt.

Gisela und Joachim Wenzke aus Potsdam sind in ihrer Freizeit selbst handwerklich tätig. Sie malen und töpfern gern und ließen sich bei ihrem Töpferrundgang von den Formen der ausgestellten Töpferwaren inspirieren. In der Töpferei Heinitz schauten beide zu, wie Bärbel Heinitz kleine Eierbecherrohlinge mit der Schwämmeltechnik farblich gestaltete. Bärbel Heinitz erzählte dabei auch etwas über die Geschichte der Töpferei.

Keramikmeisterin Cordula Birck öffnete ihr Haus und ihre Werkstatt – auch der Brennofen wurde gezeigt

Keramikmeisterin Cordula Birck öffnete ihr Haus und ihre Werkstatt – auch der Brennofen wurde gezeigt.

Quelle: Silvia Zimmermann

Auch Keramikmeisterin Cordula Birck öffnete ihr Haus und ihre Werkstatt für die Besucher. Birck zog im November 2016 von Berlin nach Görzke in die ehemalige Gaststätte am Breiten Weg. Auch Töpfermeisterin und Kollegin Annette Wienen aus Paretz fand den Weg in den Handwerkerort und schaute sich bei ihrer Kollegin um. Cordula Birck öffnete fast alle Türen – auch die zur alten Waschküche, wo heute der Brennofen untergebracht ist.

Früh übt sich, wer eine gute Töpfermeisterin werden will

Früh übt sich, wer eine gute Töpfermeisterin werden will.

Quelle: Silvia Zimmermann

Auch zu Töpfermeister Winfried Wagner kamen die Besucher geströmt. In den ersten beiden Vormittagsstunden fanden bereits 50 Interessierte den Weg dorthin. In seiner Werkstatt töpferte Nicole Kuckert vor den Augen der Besucher Krüge, Kuchenformen und Vasen. Tochter Filine half ihr fleißig dabei. Die Siebenjährige zeigte, dass sie schon ein gutes Gefühl für den zu bearbeiteten Ton besitzt.

Stöbern im Verkaufsraum gehört natürlich zu einem Besuch im Töpferort

Stöbern im Verkaufsraum gehört natürlich zu einem Besuch im Töpferort.

Quelle: Silvia Zimmermann

In der Werkstatt von Innungsmeister Peter Ludwig wimmelte es indes von kleinen Besuchern. Diese modellierten Ton zu kleinen Kunstwerken oder probierten sich an der Töpferscheibe aus. Die elfjährige Mia Lenkeit aus Potsdam formte an der Töpferscheibe eine Vase. Ludwig gab immer wieder Hinweise für das Mädchen. Am Ende hielt sie ihr gefertigtes Exemplar stolz in den Händen.

Der Töpfermarkt findet am 15. und 16. April – dem Osterwochenende – statt.

Von Silvia Zimmermann

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