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Besucher strömen zum 1. Kleinkunstfestival

Götz Besucher strömen zum 1. Kleinkunstfestival

Das erste Kleinkunstfestival in Götz (Potsdam-Mittelmark) am vergangenen Wochenende wurde zu einer in Gänze gelungenen Veranstaltung. Unzählige Menschen strömten zum örtlichen Kulturhof, wo pausenlos Veranstaltungen auf Besucher und Zuschauer warteten. Für die Veranstalter steht fest: Wiederholung nicht ausgeschlossen.

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Die Zuhörer hingen Clown Lukas Besuch an den Lippen.

Quelle: Christine Lummert

Götz. „Das erste Kleinkunstfestival ist für uns immer noch Großkunst“, sagte Kerstin Wentzek und meinte damit vor allem den Aufwand, den zahlreiche helfende Hände in die gelungene Premiere am Samstag investiert haben. Um alles stemmen zu können, halfen die Mitglieder des neu gegründeten Vereins „Kulturhof Götz“ und die Verbindungen der Veranstalter zu befreundeten Künstlern, die das Festival mit ihren Beiträgen zum Leben erweckten.

So machte sich Vorstandsmitglied Carsten Schulz im Vorlauf der Veranstaltung daran, im Garten des Kulturhofes eine Bühne zu bauen. Wentzeks Schwester Birte führte durch das Programm und dirigierte die Gäste zwischen den drei Spielorten hin und her. Fast im Halbstundentakt gab es etwas Neues zu sehen, zu hören und zu erleben.

Clown Lukas Besuch zog mit einer Karawane von Festivalbesuchern zur nächsten Bühne und präsentierte dort sein Programm. Mit wenigen Mitteln verzauberte er die Zuschauer mit seinem pantomimischen Spiel und sorgte für Lacher bei Jung und Alt.

Die Theaterbegeisterten der Truppe „Laien los“ aus Deetz und Jeserig brachten mit Rumpelstolz eine eigene Version von Grimms Märchen Rumpelstilzchen auf die Bühne. Aus den Anfängen der Krippenspielgruppe ist inzwischen ein fester Stamm an Hobbyschauspielern erwachsen, die sich in verschiedenen Genres zuhause fühlt und das Publikum mit seiner Spielkunst begeistern kann.

Die Festival-Besucher hatten gerade genug Zeit für eine Bratwurst, bevor es im eigens aufgebauten Zirkuszelt mit Geschichten aus Orient und Okzident weiterging. Die israelische Geschichtenerzählerin Sharon Aviv und Gastgeberin Kerstin Wentzek wechselten sich zur musikalischen Untermalung des iranischen Santur-Spielers Vahid Shahidifar beim Erzählen von traditionellen Märchen ab.

Später wurde es bei Tanztheater und Liedermacherkonzert von Ina Friebe wieder lebhafter. Mit Clownerie der „Pepe Brothers“ aus Spanien und einem Auftritt der A-Capella-Band „Soundappeal“ ging die absolut gelungene Premiere des ersten Kleinkunstfestivals zu Ende.

Von Christine Lummert

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