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Potsdam-Mittelmark Bewaffneter Rentner vom SEK erschossen
Lokales Potsdam-Mittelmark Bewaffneter Rentner vom SEK erschossen
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14:37 12.04.2017
In diesem Waldstück an der L 911 spielte sich das Drama ab. Quelle: Jacqueline Steiner
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Beetzseeheide

Schüsse, Polizei, Hubschrauber, Rettungswagen: Ein Drama spielte sich am Mittwochmittag am Rande der Gortzer Heide (Potsdam-Mittelmark). Nach MAZ-Informationen wollte sich ein 64 Jahre alter bewaffneter Mann in einem Waldstück erschießen. Doch Polizisten waren dem als vermisst geltenden Rentner auf der Spur, um die Selbsttötung zu verhindern. Als sie sich ihm näherten, soll der Mann nach Polizeiangaben plötzlich seine Waffe auf die Beamten gerichtet haben. Daraufhin sollen die Polizeibeamten auf ihn gefeuert und ihn am Oberschenkel getroffen haben.

Der offenbar nur leicht verletzte Rentner flüchtete und verschanzte sich im Wald. Deshalb wurde ein Spezialeinsatzkommando der Polizei angefordert. Auch die SEK-Angehörigen wurden von dem Mann mit der Waffe bedroht. Diese schossen auf den 64-Jährigen, der dabei unterhalb des Broseckenberges tödlich getroffen wurde.

Seelsorger betreuen Angehörige

Es passierte gegen 12 Uhr, als zwei Schüsse die Mittagsruhe in der Feldmark zwischen Gortz und Ketzür zerrissen. Es waren die wohl tödlichen Kugeln, die den unberechenbar gewordenen Rentner trafen. Die unbefestigte Zufahrt zum Schauplatz des grausigen Ereignisses, die von der Landesstraße abzweigt, war zu diesem Zeitpunkt bereits von der Polizei abgesperrt. Nur ein Rettungswagen aus der nicht weit entfernten Rettungswache Bollmannsruh durfte passieren. Auch Angehörige des Toten trafen ein. Sie wurden von einem nachbeorderten Seelsorger betreut. Das Brandenburger Polizeipräsidium bestätigte gegenüber der MAZ den Polizeieinsatz, wollte aber noch keine Details nennen.

Von Frank Bürstenbinder

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