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Bewerbung aus der fernen Mongolei

Pflegeschule Treuenbrietzen Bewerbung aus der fernen Mongolei

Die Krankenpflegeschule der Johanniter-Kliniken Treuenbrietzen startet mit zwei Premieren in das neue Ausbildungsjahr. Aufgenommen wurden zwei 19 Jahre alte Schülerinnen, die sich via Internet aus der fernen Mongolei beworben hatten. Zudem erfolgt die Ausbildung nun interaktiv mit moderner Technik.

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Aus der Mongolei: Nomin-Erdene Erdenebaasan und Namuun Gansukh (vorn Mitte) lernen an der Krankenpflegeschule in Treuenbrietzen bei Kursleiterin Stefanie Müller (li.)

Quelle: JKH

Treuenbrietzen. Einen weiten Weg haben Nomin-Erdene Erdenebaasan und Namuun Gansukh für ihre Berufsausbildung auf sich genommen. Die beiden jungen Frauen aus der Mongolei gehören zum neuen Jahrgang, der jetzt an der Krankenpflegeschule der Johanniter-Kliniken in Treuenbrietzen seine Ausbildung begonnen hat.

Daheim in der Hauptstadt Ulan Bator besuchten die Mongolinnen eine Schule mit verstärktem Deutschunterricht. Somit konnten die Bewerbungsgespräche mit der Treuenbrietzener Oberin, Una Kniebusch, sowie mit Gabriele Unger, der Leiterin der Pflegeschule, über tausende Kilometer hinweg per Internet-Bild-Telefonie erfolgen. Der gute Ruf des deutschen Gesundheitssystems sei Anlass für ihre Bewerbung aus der Ferne gewesen, berichteten die angehenden Krankenschwestern. Inzwischen sind die beiden 19 Jahre alten Schülerinnen aus der Mongolei nach Treuenbrietzen in eigene Wohnungen umgezogen.

Mit zwei Premieren gestartet

An der Pflegeschule stocken sie auf Zusatzplätzen den mit 22 Jungen und Mädchen besetzten neuen Kurs auf. Dieser startet mit einer weiteren Premiere, nämlich interaktiv, in das neue Ausbildungsjahr an der Krankenpflegeschule. Für den theoretischen Unterricht steht ein kompletter Klassensatz Laptops für die Schüler bereit. Die Dozenten der Krankenpflegeschule haben außerdem Tablets zur Verfügung und können damit interaktiv den Unterricht gestalten.

Die heutige Ausbildungsstätte besteht seit 1992. Sie kann aber auf eine wesentlich längere Tradition aus DDR-Zeiten verweisen. Nach einer Pause war die Pflegeschule 1992 wiederbelebt worden. Der Johanniterorden, der 1994 den Klinikkomplex des vorherigen Kreiskrankenhauses übernommen hatte, führt sie bis heute fort. Mindestens ein mittlerer Schulabschluss und ein Mindestalter von 16 Jahren sind Voraussetzung für eine Ausbildung an der Treuenbrietzener Pflegeschule im Komplex des historischen Gutshofes.

Von Thomas Wachs

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