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Potsdam-Mittelmark Bewerbungsfrist für Dorfwettbewerb endet bald
Lokales Potsdam-Mittelmark Bewerbungsfrist für Dorfwettbewerb endet bald
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02:15 15.06.2017
Blühende Landschaften: Alljährlich am 1. Mai lädt die Lütter Dorfgemeinschaft zum gemütlichen Beisammensein ein. Quelle: thomas wachs
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Lütte

Die Zeit läuft: In weniger als zwei Wochen endet die Ausschreibungsfrist für den diesjährigen Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Noch bis zum 23. Juni können sich Orte zwischen Havel und Fläming bei der Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark bewerben.

Die Lütter haben ihre Mappe bereits fertig. Bei ihrer ersten Teilnahme 2014 haben die Bewohner des Ortsteils von Bad Belzig auf Anhieb den dritten Platz belegt – und sind entsprechend motiviert. „Der Wettbewerb ist eine tolle Plattform, um unser Dorf nach außen zu präsentieren“, sagt René Zarbock. „Und natürlich ist auch der finanzielle Anreiz interessant.“

Noch etwas macht den Wettbewerb nach Meinung des amtierenden Ortsvorstehers aus: Durch die Teilnahme vieler verschiedener Dörfer bekommt jeder zusätzliche Anregungen für das eigene Dorfleben. „Wir haben damals bei der Preisverleihung große Ohren bekommen bei den Projekten der anderen“, gibt Zarbock zu. Er erinnert sich zum Beispiel an ein „Kochbuch der Häuser“, das im Beelitzer Ortsteil Elsholz entstanden ist.

Auch Roland Leisegang (parteilos) findet, der Wettbewerb sei „ein schönes Schaufenster, um nach außen zu gehen“. Der Bad Belziger Bürgermeister beschreibt Dörfer als einen Mikrokosmos, ein autonomes Gebilde. Der Wettbewerb diene dazu, diesen Kosmos zu erweitern und ihn für Zuzügler schmackhaft zu machen. Denn mit Leerstand haben auch die Lütter zu kämpfen, sagt René Zarbock. „Da wollen wir natürlich gegensteuern, um einen ’Willkommen’-Eindruck zu hinterlassen.“

Insgesamt 100 Punkte sind zu holen

Die drei besten Orte werden mit 5000 Euro prämiiert. Die Erstplatzierten können sich über 2500 Euro in der Dorfkasse freuen, der zweite Platz erhält 1500 und der dritte Platz 1000 Euro.

In fünf Kategorien können die Dörfer jeweils 20 Punkte ergattern. Dabei geht es auch, aber nicht nur um das äußere Erscheinungsbild.

Bewertet werden Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen, soziales Engagement und kulturelle Aktivitäten, Baugestaltung und Siedlungsentwicklung, Grüngestaltung und das Dorf in der Landschaft, sowie der Gesamteindruck.

Die Jury des Dorfwettbewerbs besteht aus insgesamt sechs Mitgliedern, darunter beispielsweise Mitarbeiter des Kreisbauernverbands, des Kreislandfrauenverbands und der Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark.

Koordinatorin ist Steffie Marquardt, Landratsamt Bad Belzig, Niemöllerstraße 1, 033841/91 224.

„Der Wettbewerb hat im Innenverhältnis bereits einiges angestoßen und uns zusammengebracht“, findet auch Rainer Bätz. So sei das Obstblütenfest irgendwann nicht mehr allein durch den Verein „Altes Haus“, dessen Vorsitzender Bätz ist, zu stemmen gewesen. Dem Zusammenschluss aller Vereine und der Hilfe der Bürger sei es schließlich zu verdanken, dass das Fest jedes Jahr in gewohnter Manier stattfinden kann. „Allein dieses Jahr hatten wir 90 Helfer“, sagt Bätz.

Bislang haben zehn Dörfer ihr Interesse für eine Teilnahme bekundet, sechs davon aus dem Hohen Fläming. „Die meisten sind Neueinsteiger, was uns sehr freut“, sagt Wolfgang Blasig (SPD). Potsdam-Mittelmarks Landrat hat dieser Tage noch einmal offiziell an den Abgabetermin erinnert und die Dörfer zum Mitmachen motiviert.

Wenn auch der Vergleich verschiedener Dörfer nie einfach sei. „Was Potsdam-Mittelmark einmalig macht, ist, dass die Dörfer hier einzigartig sind“, sagt der Verwaltungschef. „Daher ist bei der Bewertung Fingerspitzengefühl gefragt.“

Der Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ findet alle drei Jahre statt. Dazwischen werden die entsprechenden Wettbewerbe auf Landes- und Bundesebene ausgetragen. 2014 hatten sich Wittbrietzen und Garrey als Sieger für das Landesfinale qualifiziert.

Die Fläming-Kommunen Bardenitz, Dippmannsdorf und Wiesenburg haben in den vergangen Jahren gar schon bei Bundeswettbewerben mit Preisen geglänzt.

Von Josephine Mühln

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