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Potsdam-Mittelmark Beziehungsdrama: Trennung endet vor Gericht
Lokales Potsdam-Mittelmark Beziehungsdrama: Trennung endet vor Gericht
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07:44 18.10.2017
Quelle: dpa
Wusterwitz

Das Landgericht Potsdam hat einen Wusterwitzer wegen falscher Verdächtigung in zweiter Instanz verurteilt. Der Mann hatte im Winter vorigen Jahres seine Ex-Freundin wider besseren Wissens bei der Polizei angezeigt, sie würde Hanf im Keller züchten.

Es war offenbar ein Racheakt, nachdem die Frau juristisch gegen den Mann nach dem Gewaltschutzgesetz vorgegangen war. Zwei Mal machte der Mann sich auf den Weg zur Polizeiwache mit seinem Drogenvorwurf.

Hausdurchsuchungen der Polizei bewiesen die Unschuld der Frau. Dafür begann die Kripo gegen den Anzeigenerstatter zu ermitteln. Das Amtsgericht Brandenburg verurteilte den Mann im vorigen Jahr in erster Instanz wegen zweier Falschanzeigen zu 100 Tagessätzen. Das Landgericht Potsdam milderte das Urteil jetzt auf 60 Tagessätze ab.

Die Kammer sah in der Handlung des Mannes nur eine Tat und nicht zwei, auch wenn er zweimal zur Polizei gegangen war. Beim zweiten Auftauchen bei der Polizeiwache habe er nur seinem Vorwurf Nachdruck verleihen wollen, so der Richter.

Der Wusterwitzer zog daraufhin seine Berufung zurück. Der Richter hatte dem Mann zuvor nach Angaben auch klar gemacht, dass auch der Vorwurf der Verleumdung im Raume stehe.

Von Marion von Imhoff

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