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Bibelspruch endlich wieder lesbar

Gotteshaus in Niemegk aufgehübscht Bibelspruch endlich wieder lesbar

Für viele Besucher der St.-Johannis-Kirche war es wie eine rätselhafte Geheimschrift. Der große Schriftzug in 11 Meter Höhe im Bogen vor dem Altarraum. Wohl über 50 Jahre war er alt und kaum noch zu entziffern. Der Zahn der Zeit hatte der Farbe an der Wand ebenso wie den Lettern stark zugesetzt. Nun ist der alte Bibelspruch wieder deutlich lesbar.

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Der Schriftzug in der Niemegker Johanniskirche wird restauriert.

Quelle: D. Geissler

Niemegk. Zeitlich passt das, da die Konfirmanden des Jahrgangs 1955 in der Kirche dieser Tage ihre diamantene Konfirmation feierten. „Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwindet.“ „Verantwortlich für die Erneuerung des Schriftzugs sind der ehemalige Polizeipfarrer des Landes Nordrhein-Westfalen, Martin Krolzig, und die Rädigkerin Christel Pahl“, berichtet Daniel Geißler. Gleichwohl ist die Herausforderung noch nicht erledigt.

Der Pfarrer berichtet: Als Martin Krolzig vor 60 Jahren in Niemegk konfirmiert wurde, war sein Vater der amtierende Pfarrer und Superintendent von Niemegk, der in den Jahren zuvor mit viel Kraft die vom Krieg schwer getroffene Kirche wieder aufbauen lies. Als Martin Krolzig nun vor einigen Jahren das Gotteshaus in seiner Heimat besuchte, fiel ihm der schlechte Zustand des Schriftzuges auf und weckte in ihm den Wunsch, diesen bis zur diamantenen Konfirmationsfeier wieder instand setzten zu lassen.

Info

Sachdienliche Hinweise bitte an das Pfarramt Niemegk, 033843/51338.

Gemeinsam mit Christel Pahl, die das Treffen des Jubiläumsjahrgangs organisiert hatte, haben beide diesen Wunsch in die Tat umgesetzt. „Die Kirchengemeinde ist den Spendern sehr dankbar“, sagt Daniel Geißler.

Ob der Spruch zu seiner Konfirmation schon in der Kirche stand, daran erinnert sich Martin Krolzig nicht mehr. Auf Fotos von der Renovierung 1953 ist er jedenfalls noch nicht zu sehen. Womöglich wissen die MAZ-Leser mehr, hoffen die Beteiligten. Ihre Fragen lauten: Wer erinnert sich, wann dieser Spruch auf dem Apsisbogen angebracht wurde? Wer hat möglicherweise Fotos, die das belegen?

MAZonline

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