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Potsdam-Mittelmark Bildungscampus soll 31 Millionen Euro kosten
Lokales Potsdam-Mittelmark Bildungscampus soll 31 Millionen Euro kosten
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18:33 01.11.2016
Neue Kita „Abenteuerland“ in den Havelauen: Noch immer platzen Kitas und Schulen der Stadt aus allen Nähten. Quelle: Regine Greiner
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Werder

Die Hoffbauer-Stiftung plant mit Hilfe der Stadt Werder und dem Landkreis Potsdam-Mittelmark den Bau eines Bildungscampus in Glindow mit Kita, Grundschule sowie Gesamtschule oder Gymnasium. In der Nähe der Glindower Tankstelle sollen zuerst die Kita, dann die Grundschule, danach die Sporthalle und anschließend die Neubauten für die Sekundarstufen I und II entstehen, sagte Christian Große (CDU), 1. Beigeordneter in Werder am Dienstag.

Das Zeitfenster für die Umsetzung dieses Projektes gibt die Stadt mit fünf Jahren an. Laut Plänen der Hoffbauer-Stiftung mit Sitz in Potsdam wird der Bildungscampus auf einem etwa drei Hektar großen Grundstück errichtet. Der Entwurf einer entsprechenden Absichtserklärung der Stadt soll den Stadtverordneten in der nächsten Sitzung im Dezember zum Beschluss vorgelegt werden. Die Gesamtkosten werden auf rund 31 Millionen Euro beziffert.

Bislang war noch nicht klar, ob auch die Sekundarstufe II auf dem Campus versorgt werden wird. „Wir sind mit dem Landkreis im Gespräch, um die notwendigen Schritte auch zum Bau einer Gesamtschule oder eines Gymnasiums mit 525 Schülern auf dem Gelände einzuleiten“, berichtete Große. „Wir wünschen uns, dass die gute Kooperation des Landkreises mit der Hoffbauer-Stiftung im Teltower Raum beim Thema Schulen auch in Werder Früchte tragen kann“, so der Vize-Bürgermeister weiter.

Kitas und Schulen in Werder sind ausgelastet

In der Absichtserklärung verpflichtet sich die Stadt, ein Bauleitverfahren für das betreffende Grundstück zu führen. Die Kita mit 120 Plätzen würde die Stiftung errichten und die Stadt zahlt die Mietkosten für die Einrichtung. An den Baukosten der Grundschule für 300 Schüler wäre Werder mit 40 Prozent beteiligt und an den Kosten für die Sportanlagen mit Halle und Mensa mit 20 Prozent. In den ersten beiden Jahren des Schulbetriebs würde die Stadt zudem die Hälfte der laufenden Kosten übernehmen.

„Für die wachsende Stadt mit ihren Ortsteilen zeichnet sich seit Längerem eine Unterversorgung in dem Bereich ab“, sagte Bürgermeisterin, Manuela Saß (CDU). Der neue Bildungscampus werde dringend gebraucht, weil die kommunalen Kitas ausgelastet seien. Die Insel-Kita der Hoffbauer-Stiftung etwa müsse mittelfristig wegen Brandschutzproblemen schließen und auch die Grundschulen arbeiten durchweg an der Kapazitätsgrenze. „Der ständige Betrieb am Limit geht auf Dauer zulasten der Qualität“, so Saß weiter. Ähnlich sehe es auch in der Sekundarstufe II aus.

Von Luise Fröhlich

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