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Potsdam-Mittelmark Bizarrer Gockel-Streit geht weiter
Lokales Potsdam-Mittelmark Bizarrer Gockel-Streit geht weiter
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15:03 05.09.2016
Reno Nerling mit zwei seiner Chabo-Hähne. Quelle: Claudia Nack
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Zitz

Der Rechtsstreit um krähende Hähne im Dorf Zitz (Potsdam-Mittelmark) geht in die nächste Runde. Am 10. Oktober ist eine zweite Verhandlung angesetzt, sagte ein Sprecher des Amtsgerichts Brandenburg an der Havel am Montag. Ein Anwohner hatte sich von den Hähnen eines benachbarten Hobbyzüchters gestört gefühlt und gegen den Mann geklagt.

Wer, wie oft, wie laut?

Laut einem Beschluss des Gerichts vom Prozessauftakt am 9. Mai muss der Hobbyzüchter belegen, dass das Krähen der Hähne ortsüblich ist. Der Kläger sollte nachweisen, wie viele Tiere sich in den vergangenen Monaten zu bestimmten Zeiten auf dem Gelände frei aufgehalten haben.

Laut Gericht geht nach “vorläufiger Rechtsauffassung“ vom Hof des Züchters zumindest zeitweise eine wesentliche Beeinträchtigung des gegenüberliegenden Grundstücks des Klägers aus.

Nach Angaben des örtlichen Geflügelzüchtervereins gibt es in dem 300-Seelen-Dorf mehr als 140 Hähne.

Kläger fühlt sich gesundheitlich beeinträchtigt

„Das stundenlange Hahnengeschrei ist nervig und gesundheitsschädigend“, steht für Hans-Wilhelm Geue fest, der nach der Wende 1994 aus dem Altbundesgebiet in sein Elternhaus nach Zitz gezogen ist und in Brandenburg als Geschäftsführer des Gesundheitszentrums arbeitet. „Markdurchdringend und laut hallend“ sei dieses Hähnekrähen. „Sobald es morgens hell wird, geht es los“, sagt Geue auf Nachfrage der MAZ im März.

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Von Manfred Rey

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