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Teltow lässt Raser abblitzen

Stadtverordnete diskutierten über Verkehrsberuhigung in ihrer Stadt Teltow lässt Raser abblitzen

Die Teltower Stadtverordneten wollen den Verkehr in ihrer Stadt weiter beruhigen. An markanten Stellen sollen Verkehrszählungen durchgeführt werden, um aus den Stammdaten eventuelle Maßnahmen ableiten zu können. Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt (SPD) setzt dabei vor allem auf den Einsatz mobiler Kontrolltechnik in der gesamten Stadt.

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Mobile Blitzer in der Stadt hält Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt (SPD) für wirkungsvoller.

Quelle: Archiv/Christel Köster

Teltow. Teltows Stadtverordnete wollen den Verkehr in ihrer und durch ihre Stadt weiter beruhigen. Sie stimmten am Mittwochabend einem Antrag der Fraktion FDP/LTR zu, in der Lichterfelder Allee die Möglichkeit zusätzlicher Mittelinseln in der Nähe der Bushaltestellen zu prüfen. Dabei soll auch untersucht werden, ob an der Hannemannstraße eine Ampel installiert und die Haltestelle dort hinter die Kreuzung verlegt werden kann. „Täglich müssen viele Schüler gerade in den verkehrsstarken Zeiten die Lichterfelder Allee überqueren“, begründete Hans-Peter Goetz den Antrag seiner Fraktion.

Rolf Kasdorf von der Bürger-Initiative Teltow (Bit) schlug vor, in der Lichterfelder Allee, aber auch in der Mahlower-, der Iser- sowie der Ruhlsdorfer Straße in der Nacht das Tempo auf 30 km/h zu beschränken. Außerdem sollten im Bereich des Zehnrutenweges feste Blitzer installiert werden, da dort in bestimmten Abschnitten die Autofahrer trotz der ausgewiesenen Tempo-30-Zonen schneller als erlaubt fahren würden. Zeitweilige Kontrollen hätten nicht den gewünschten Erfolg gebracht. „Nur permanente Abschreckung durch feste Messgeräte führt zur Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit“, war sich Kasdorf sicher.

Das führte in der Sitzung am Mittwochabend zu einer prinzipiellen Diskussion, ob und womit man gefährliche Verkehrspunkte in der gesamten Stadt entschärfen sollte. Bürgermeister Thomas Schmidt (SPD) sprach sich dabei gegen massenhafte Blitzer in der Stadt aus, die auch viel Unfriede unter den Teltowern erzeugen und nur punktuell das Problem der Raserei lösen würden. Außerdem müsste zusätzliches Personal und Geld für die Wartung, Auswertung und Versendung von Bescheiden eingesetzt werden. Schmidt setzt mehr auf die mobile Kontrolltechnik, die unberechenbar im Stadtgebiet aufgestellt werden könnte und somit letztendlich die Autofahrer zur vorgeschriebenen Fahrweise in ganz Teltow zwingen würde.

Mit der bekannten Geschwindigkeitstafel (Smiley) will die Stadtverwaltung in nächster Zeit an markanten Stellen in der Stadt die Verkehrsströme messen, um aus den Stammdaten Schlussfolgerungen für eventuelle Maßnahmen ziehen zu können.

Von Heinz Helwig

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